# SumUp Gebühren & Kosten 2026: Was ein Gastrobetrieb am Ende zahlt

> SumUp berechnet in Deutschland 1,39 % pro Kartenzahlung, mit Zahlungen Plus für 19 € im Monat oder 199 € im Jahr 0,79 %. Ab welchem Umsatz sich das Abo trägt, was Kasse und Hardware über drei Jahre kosten und welche Anbieter günstiger sind.

- Author: Alex Riesenkampff (Super44)
- Published: 2026-08-12 · Updated: 2026-10-08
- Canonical: https://super44.ai/de/blog/sumup-kosten

## Das Wichtigste in Kürze

- SumUp berechnet in Deutschland 1,39 % pro Vor-Ort-Kartenzahlung ohne Grundgebühr und ohne Cent-Gebühr je Zahlung. Zahlungen Plus kostet 19 € im Monat oder 199 € im Jahr und senkt den Satz für Verbraucherkarten aus dem EWR auf 0,79 %; Firmen-, Premium- und Amex-Karten bleiben bei 1,39 %.
- Zahlungen Plus trägt sich ab 3.167 € begünstigtem Kartenumsatz im Monat, im Jahresabo schon ab 2.764 €. Bei 10 % Firmen-, Premium- und Amex-Karten liegt die Schwelle bei 3.519 € beziehungsweise 3.071 € Gesamtumsatz; SumUp selbst nennt 3.500 € und auf einer anderen Seite 3.900 €.
- Ein Restaurant mit Tischservice und 30.000 € Kartenumsatz im Monat zahlt bei SumUp über drei Jahre rund 12.478 € netto für Kasse, zwei Terminals, Kassensystem Plus und Zahlungen Plus, davon 9.180 € Transaktionsgebühren. Ohne Zahlungen Plus wären es 17.713 €.
- Bei einem Kartenmix aus 90 % inländischen Verbraucherkarten liegt SumUp mit Zahlungen Plus vor allen verglichenen Angeboten mit festen veröffentlichten Sätzen (PayPal POS, myPOS, Mollie, Stripe, Flatpay): 59 € im Monat bei 5.000 € Umsatz, 187 € bei 20.000 €. Günstiger wird erst ein Vertrag mit niedrigem Girocard-Satz wie PAYONE Classic, und zwar bei großen Bons und rund 70 % Girocard-Anteil.

SumUp berechnet in Deutschland 1,39 % pro Kartenzahlung vor Ort, ohne Grundgebühr und ohne Cent-Betrag je Zahlung. **Mit Zahlungen Plus für 19 € im Monat oder 199 € im Jahr sinkt der Satz auf 0,79 % für Verbraucherkarten aus dem EWR, und das Abo trägt sich ab 3.167 € begünstigtem Kartenumsatz im Monat, im Jahresabo schon ab 2.764 €.** Firmen-, Premium- und Amex-Karten kosten auf beiden Tarifen 1,39 %. Wie viel ein Café, eine Bäckerei oder ein Restaurant am Ende zahlt, entscheiden deshalb drei Dinge: Kartenumsatz, Kartenmix und ob eine SumUp-Kasse dazukommt.

Offenlegung: Die Gründer von Super44 kommen von SumUp, und zu SumUp besteht im Bereich Kartenzahlungen eine geschäftliche Beziehung. Konkret kann Super44 einem Betrieb eine individuelle SumUp-Kondition erstellen, die gegen die Listenpreise auf dieser Seite antritt. Kartenterminals verkauft Super44 nicht.

## Was SumUp in Deutschland berechnet

SumUp hat zwei Tarife für Kartenzahlungen, und nur einer kostet eine Grundgebühr. **Umsatzbasiertes Zahlen kostet 0 € im Monat und 1,39 % je Vor-Ort-Zahlung; Zahlungen Plus kostet 19 € im Monat oder 199 € im Jahr und senkt den Satz für Verbraucherkarten auf 0,79 %.** Ab 10.000 € Kartenumsatz im Monat bietet SumUp auf derselben Preisseite einen individuellen Tarif an.

**SumUp Deutschland: Sätze, Abos und Hardware (Stand 6. Oktober 2026)**

| Posten | Ohne Abo | Zahlungen Plus |
| --- | --- | --- |
| Grundgebühr | 0 € | 19 €/Monat oder 199 €/Jahr |
| Vor Ort, Verbraucherkarte aus dem EWR (auch Girocard) | 1,39 % | 0,79 % |
| Vor Ort, Firmen-, Premium-, Amex-, JCB-, Diners-Karte | 1,39 % | 1,39 % |
| Vor Ort, Karte von außerhalb des EWR | 1,39 % | 1,39 % |
| Vor Ort, persönliche SumUp Karte | 0,00 % | 0,00 % |
| Online (Zahlungslinks, Bookings) | 2,50 % | 2,50 % |
| Feste Gebühr je Zahlung | keine | keine |
| Kassensystem Plus (Tischplan, Küchenbons) | 49 €/Monat netto | 49 €/Monat netto |
| Solo Lite (Neukunden, sonst 39 €) / Solo / Terminal | 34 / 79 / 169 € netto | 34 / 79 / 169 € netto |
| Kasse / Starter-Kit / Komplett-Set | 399 / 549 / 599 € netto | 399 / 549 / 599 € netto |

*Quellen: SumUp Preisseite, Seite und Hilfe-Artikel zu Zahlungen Plus, Kartenterminals, Kasse und Kassensoftware. Die 19 € für Zahlungen Plus stehen ohne MwSt.-Kennzeichnung, alle Hardwarepreise und Kassensystem Plus sind netto ausgewiesen.*

Dass es keine Cent-Gebühr gibt, ist für die Gastronomie mehr wert, als es aussieht. Eine Festgebühr von 10 Cent macht auf einen Kaffee für 3,50 € schon 2,86 % aus, auf ein Abendessen für 40 € nur 0,25 %. Wer viele kleine Bons hat, sollte Angebote mit Cent-Betrag deshalb nie nach dem Prozentsatz allein vergleichen.

## Ab welchem Umsatz sich Zahlungen Plus lohnt

Zahlungen Plus kauft für 19 € im Monat 0,60 Prozentpunkte Rabatt, und der rechnet sich ab 3.167 € Umsatz mit begünstigten Karten. **Mit dem Jahresabo für 199 € sinkt die Schwelle auf 2.764 €, und bei einem typischen Mix mit 10 % Firmen-, Premium- und Amex-Karten liegt sie bei 3.519 € (Monatsabo) beziehungsweise 3.071 € (Jahresabo) Gesamtumsatz.** Ein Betrieb mit 20 % solcher Karten, etwa ein Mittagstisch im Gewerbegebiet, braucht 3.958 € im Monatsabo.

SumUp nennt selbst zwei andere Schwellen: Auf der Preisseite und der Seite zu Zahlungen Plus sind es "mindestens 3.500 €", in den FAQ zu den Kartenterminals 3.900 €. Rechnerisch entsprechen die 3.500 € einem Betrieb mit knapp 10 % nicht begünstigten Karten und die 3.900 € einem mit knapp 19 %. Für deine Entscheidung zählt dein eigener Mix, und der steht in der Monatsabrechnung.

**SumUp Kartengebühren pro Monat nach Kartenumsatz, bei 10 % Firmen-, Premium- und Amex-Karten**

| Kartenumsatz/Monat | Ohne Abo | Plus Monatsabo | Plus Jahresabo | Effektiv mit Jahresabo | Ersparnis/Jahr (Jahresabo) |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 2.000 € | 27,80 € | 36,00 € | 33,58 € | 1,68 % | -69 € |
| 3.000 € | 41,70 € | 44,50 € | 42,08 € | 1,40 % | -5 € |
| 4.000 € | 55,60 € | 53,00 € | 50,58 € | 1,26 % | 60 € |
| 5.000 € | 69,50 € | 61,50 € | 59,08 € | 1,18 % | 125 € |
| 8.000 € | 111,20 € | 87,00 € | 84,58 € | 1,06 % | 319 € |
| 15.000 € | 208,50 € | 146,50 € | 144,08 € | 0,96 % | 773 € |
| 25.000 € | 347,50 € | 231,50 € | 229,08 € | 0,92 % | 1.421 € |
| 40.000 € | 556,00 € | 359,00 € | 356,58 € | 0,89 % | 2.393 € |

*Eigene Berechnung aus SumUps Sätzen: 90 % des Umsatzes zu 0,79 %, 10 % zu 1,39 %; Jahresabo als 199 € geteilt durch 12 = 16,58 € im Monat. Nur Vor-Ort-Zahlungen. Ab 10.000 € Monatsumsatz bietet SumUp zusätzlich einen individuellen Tarif an, der hier nicht eingerechnet ist.*

Beim Kartenmix der Tabelle zahlt ein Betrieb unter 3.000 € Kartenumsatz mit Abo drauf; ab 4.000 € rechnen sich beide Abos. Bei ausschließlich begünstigten Karten lohnt sich das Jahresabo dagegen schon ab rund 2.764 € im Monat. Dazwischen liegen viele kleine Cafés und Bäckereien, und dort entscheidet die Abrechnungsart: Das Jahresabo ist günstiger, wird aber für zwölf Monate im Voraus bezahlt. Ein Eiscafé oder ein Biergarten, der im Winter kaum Karten sieht, nimmt das Monatsabo und kündigt es im Herbst im Dashboard, denn laut SumUp läuft es dann bis zum Ende des Abrechnungszeitraums weiter und endet ohne Restlaufzeit.

**Lohnt sich Zahlungen Plus bei deinem Umsatz?** *(interactive calculator in the web version)*

Example (Kartenumsatz vor Ort pro Monat: 6.000 €, Anteil Firmen-, Premium-, Amex- und Nicht-EWR-Karten: 10 %, Dein heutiger effektiver Satz (Gebühren geteilt durch Kartenumsatz): 1,39 %):

- SumUp ohne Abo, pro Monat: 83,40 €
- SumUp mit Zahlungen Plus im Monatsabo, pro Monat: 70,00 €
- SumUp mit Zahlungen Plus im Jahresabo, pro Monat: 67,58 €
- Unterschied pro Jahr: heutiger Vertrag minus günstigste SumUp-Variante: 190 €

*Sätze von SumUps deutschen Seiten (Stand 6. Oktober 2026). Ein negativer Jahreswert heißt, dass dein heutiger Vertrag günstiger ist als SumUps Listenpreis. Nur Vor-Ort-Zahlungen; Online-Zahlungen kosten auf beiden Tarifen 2,50 %. Kassen-Abo und Hardware sind nicht enthalten.*

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## Welche Karten die 0,79 % bekommen

Der Rabatt hängt daran, auf wen eine Karte läuft und wo sie ausgegeben wurde. **SumUps Tarifseite schreibt: "Für außerhalb des EWR ausgestellte Karten sowie Firmen- und Premium-Karten (einschließlich American Express) wird eine Gebühr in Höhe von 1,39 % erhoben."** Als Verbraucherkarte gilt laut derselben Seite jede persönliche Debit- oder Kreditkarte, die auf eine Einzelperson und nicht auf ein Unternehmen registriert ist. Der Hilfe-Artikel zum Tarif zählt JCB und Diners Club ausdrücklich zu den Karten mit 1,39 %.

Für den Betrieb heißt das: Die private Girocard und die private Visa-Karte bekommen den Rabatt, die Firmenkarte des Außendienstlers beim Mittagessen nicht, die Amex nie. Ein Mittagsgeschäft mit Geschäftskunden hat dauerhaft einen höheren Anteil zum vollen Satz als ein Sonntagsbrunch im Wohnviertel. Den Anteil zeigt dir die eigene Abrechnung, und er schwankt weit weniger als der Umsatz.

Offen bleibt ein Punkt bei Gästen aus dem Ausland. Die Tarifseite, der Hilfe-Artikel und die FAQ zu den Terminals sprechen von Verbraucherkarten aus dem EWR, die Preisseite dagegen von "inländischen EC- und Kreditkarten" und berechnet 1,39 % für "Premium-Karten, internationalen Karten und American Express". Die französische Privatkarte am Tresen kostet nach der einen Lesart 0,79 %, nach der anderen 1,39 %. Für ein Café am Bahnhof oder in einer Touristenstraße lohnt sich eine kurze schriftliche Nachfrage, bevor der Break-even darauf gebaut wird.

Dass die Grenze überhaupt bei Firmen- und Drittstaatenkarten verläuft, hat einen regulatorischen Grund. Die EU-Verordnung 2015/751 deckelt das Interbankenentgelt, das an die Bank des Gastes fließt, auf 0,2 % bei Debit- und 0,3 % bei Kreditkarten. Firmenkarten und Drei-Parteien-Systeme wie American Express nimmt sie ausdrücklich aus, und Karten aus Drittstaaten erfasst sie nicht. Für den Zahlungsdienstleister des Betriebs sind genau diese Zahlungen deshalb teurer.

## Was SumUp mit Kasse und Hardware über drei Jahre kostet

Die Kartengebühr ist bei SumUp der größte Posten, Hardware und Abos kommen aber dazu. **Ein Restaurant mit Tischservice und 30.000 € Kartenumsatz im Monat zahlt über drei Jahre rund 12.478 € netto, wenn es Zahlungen Plus nutzt, und 17.713 € ohne; der Unterschied von 5.235 € ist größer als die gesamte Hardware-Rechnung.** Für ein Café mit 6.000 € Kartenumsatz und einem Solo-Terminal sind es 2.512 € gegenüber 3.081 €.

**SumUp über 36 Monate: drei typische Betriebe, netto, bei 10 % Firmen-, Premium- und Amex-Karten**

| Betrieb | Kartenumsatz/Monat | Hardware einmalig | 36 Monate ohne Zahlungen Plus | 36 Monate mit Zahlungen Plus (Jahresabo) | Effektiv mit Plus |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Café an der Theke: Solo, keine SumUp-Kasse | 6.000 € | 79 € | 3.081 € | 2.512 € | 1,16 % |
| Bäckerei oder Café: SumUp Kasse mit Bondrucker (Starter-Kit), kostenlose Software | 12.000 € | 549 € | 6.554 € | 4.818 € | 1,12 % |
| Restaurant mit Tischservice: Komplett-Set, zwei Terminals, Kassensystem Plus für 49 € | 30.000 € | 937 € | 17.713 € | 12.478 € | 1,16 % |

*Eigene Berechnung aus SumUps Listenpreisen (Stand 6. Oktober 2026): Hardware netto, Kassensystem Plus 49 € netto im Monat, Zahlungen Plus im Jahresabo mit 16,58 € im Monat, Kartenmix 90 % zu 0,79 % und 10 % zu 1,39 %. Effektiv = Gesamtkosten geteilt durch Kartenumsatz über 36 Monate. Ohne Bondrollen, Zubehör, Ersatzgeräte und ohne SumUps individuellen Tarif ab 10.000 € Monatsumsatz.*

Zwei Dinge fallen in dieser Rechnung auf. Erstens bleibt der effektive Satz mit Kasse und Abos in allen drei Betrieben unter 1,2 %, weil die Fixkosten bei SumUp klein sind im Verhältnis zur Kartengebühr. Zweitens ist beim Restaurant die Frage nach dem individuellen Tarif die mit dem größten Hebel: Bei 30.000 € im Monat ist ein Zehntelprozentpunkt 360 € im Jahr.

Bei der ersten Zeile zählt auch, wie hoch Gesamt- und Barumsatz sind. Das Bundeskabinett hat am 23. September 2026 den Entwurf eines Zweiten Kassengesetzes beschlossen: Ab dem 1. Januar 2028 sollen Betriebe mit mehr als 100.000 € Jahresumsatz keine offene Ladenkasse mehr führen dürfen, ausgenommen wären nur Betriebe mit weniger als 12.000 € Barumsatz im Jahr. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen. Kommt das Gesetz so, wäre das Café mit 72.000 € jährlichem Kartenumsatz erst bei mehr als 28.000 € zusätzlichem Barumsatz betroffen. Tauscht es das Solo für 79 € gegen das Starter-Kit für 549 €, steigen die 36-Monats-Kosten bei unverändert 6.000 € Kartenumsatz im Monat um 470 €: auf rund 2.982 € mit Jahresabo oder 3.551 € ohne Zahlungen Plus.

Die Hardware wird gekauft und gehört dem Betrieb, was beim Wechsel zählt. Ein gekauftes Solo lässt sich behalten oder weiterverkaufen, ein Leihgerät geht zurück. Dafür trägt der Betrieb das Ausfallrisiko selbst; mit Zahlungen Plus ersetzt SumUp ein defektes Kartenterminal laut eigener Seite kostenlos, auch nach Ablauf der Gewährleistung.

Was die Tabelle nicht zeigt, ist Liquidität. SumUp zahlt Kartenumsätze am Folgetag um 7 Uhr auf das kostenlose SumUp Geschäftskonto aus, auch an Wochenenden und Feiertagen, auf ein anderes Konto in 1 bis 3 Werktagen. Für einen Betrieb, der Freitag und Samstag den Großteil seines Umsatzes macht und montags den Großhandel zahlt, sind zwei Tage ein spürbarer Unterschied. Wer viel Bargeld einzahlt, sollte dafür die 2,5 % Einzahlungsgebühr des Geschäftskontos kennen; wie sich die ersten Monate finanziell überbrücken lassen, steht im Beitrag zur [Liquidität in den ersten sechs Monaten](/de/blog/liquiditaet-erste-sechs-monate-gastronomie).

## SumUp Kassensystem Plus oder eine Gastro-Kasse

SumUps Kasse ist für Theke und Tresen gebaut, für Tischservice braucht sie das Plus-Abo. **Raumpläne, Tischverwaltung, Bestellungen vom Terminal am Tisch an die Küche und mehrere Drucker gibt es erst mit Kassensystem Plus für 49 € netto im Monat; zusammen mit Zahlungen Plus sind das 65,58 € bis 68 € Fixkosten im Monat.** Die kostenlose Software reicht für Theke, Kassenschublade, einen Drucker und ein Küchendisplay.

Zum Vergleich zwei Systeme, die nur für die Gastronomie gebaut sind. Gastronovi verlangt für Kassensystem und Küchenmonitor 69 € im Monat für die erste Lizenz und 14 € für die Cloud-TSE, die Kartenzahlung läuft über Gastronovi Pay mit eigener Preisstaffel. orderbird PRO kostet im Paket S 99,90 € netto im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit, aber nur, wenn die orderbird-Kartenzahlung mitgebucht wird; was die kostet, steht im Beitrag zu den [orderbird Kosten](/de/blog/orderbird-kosten). Beide bringen mehr Gastro-Tiefe mit, zum Beispiel Gastronovis Module für Warenwirtschaft und Tischreservierung. Eine Stufe darüber beginnt Lightspeed bei 89 € im Monat und rechnet jede weitere Lizenz einzeln ab, was der Beitrag zu den [Lightspeed Kosten](/de/blog/lightspeed-kosten) über drei Jahre aufschlüsselt.

Bei den Pflichten nach Kassensicherungsverordnung bringt SumUp das Nötige ohne Aufpreis mit. Die Kasse ist laut SumUp TSE-konform, und das Download Center bietet laut Hilfe-Artikel kostenlos DSFinV-K-Exporte für Zeiträume mit aktivierter TSE an, dazu TSE-Signaturenprotokolle und GoBD-Tagesberichte. Das DSFinV-K-Format ist das Exportformat, das die deutschen Steuerbehörden für Kassendaten vorgeben. Was sonst zur Kassenführung gehört, steht im Beitrag zu [Kassenbuch und GoBD](/de/blog/kassenbuch-gobd-tagesabschluss), die Meldung der Kasse beim Finanzamt im Beitrag zur [Kassenmeldepflicht](/de/blog/kassenmeldepflicht-elster-nachmelden).

Zwei Punkte gehören vor die Unterschrift. SumUps Geschäftsbedingungen für Kassensysteme schließen in Abschnitt 3 jede Gewährleistung dafür aus, dass die Kassen-Services steuerrechtlich konform sind; die Einrichtung bleibt Sache des Betriebs. Abschnitt 9 bindet die Kündigung an die Abonnementlaufzeit. Das Hilfe-Center nennt für Kassensystem Plus zwölf Monate und eine automatische Verlängerung um weitere zwölf Monate ohne rechtzeitige Kündigung. Abschnitt 7 erlaubt Preisänderungen mit 30 Tagen Frist: Anfang August stand Kassensystem Plus auf der Preisseite noch mit 39 €, heute mit 49 €.

Die Faustregel daraus: Für Theke, Café, Bäckerei und Imbiss ist SumUps kostenlose Kasse mit Zahlungen Plus eine günstige, vollständige Lösung. Ein Restaurant mit mehreren Servicekräften, Gängen und Reservierungen sollte Kassensystem Plus gegen Gastronovi oder eine andere reine Gastro-Kasse testen, bevor es sich festlegt. Neun Systeme nach Betriebstyp sortiert zeigt unsere Übersicht zum [besten Kassensystem für die Gastronomie](/de/blog/bestes-kassensystem-gastronomie).

## Wer ist günstiger als SumUp?

Bei festen, veröffentlichten Sätzen und einem gemischten Kartenmix kaum jemand. **Bei 5.000 € Kartenumsatz im Monat kostet SumUp mit Zahlungen Plus im Jahresabo 59,08 €, PayPal POS und Flatpay 69,50 €, myPOS One 71,50 €, Mollie 80,00 € und Stripe Terminal 125,56 €.** Günstiger wird es mit einem Vertrag, der Girocard billig abrechnet und dafür eine Cent-Gebühr je Zahlung nimmt, sobald die Bons groß sind.

**Kartenzahlung vor Ort in Deutschland: veröffentlichte Sätze (Stand 6. Oktober 2026)**

| Anbieter und Tarif | Grundgebühr | Girocard und private Karten | Amex, Firmen- und Premiumkarten | Fix je Zahlung | Gerät ab (netto) |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| SumUp ohne Abo | 0 € | 1,39 % | 1,39 % | keine | 34 € (Solo Lite, Neukunden; sonst 39 €) |
| SumUp Zahlungen Plus | 19 €/Monat oder 199 €/Jahr | 0,79 % | 1,39 % | keine | 34 € (Solo Lite, Neukunden; sonst 39 €) |
| PayPal POS (ehem. Zettle) | 0 € | 1,39 % (Girocard nicht gelistet) | 1,39 % | keine | 29 € (Neukunden) |
| myPOS One | 0 € | 1,29 % | 2,69 % | keine | 179 € (Ultra GC mit Girocard) |
| myPOS Plus | 19 €/Monat | 0,89 % | 2,49 % | keine | 179 € (25 % Rabatt auf ein Gerät) |
| Mollie Pay as you go | 0 € | 1,50 % (inländisch) | 2,10 % Amex, 2,90 % Firmen | keine | 95 € |
| Mollie Pro | 20 €/Monat | 0,85 % | 1,80 % Amex, 2,50 % Firmen | 0,10 € | 1 Terminal inklusive |
| Stripe Terminal | 0 € | 1,4 % (EWR-Karten) | 1,4 % (EWR), 2,9 % außerhalb | 0,10 € | 59 € |
| Flatpay | 0 €; unter 2.000 € Monatsumsatz 50 € netto je Terminal | 1,39 % (0,99 % ab 200.000 €/Jahr) | gleicher Satz | keine | 0 € (Leihgerät, 36 Monate Bindung) |
| PAYONE Classic | ab 12,90 €/Monat Miete | Girocard 0,26 %, Kreditkarten 1,49 % (je nach Karte abweichend) | nicht veröffentlicht | 0,08 € | in der Miete, 50 € Einrichtung |
| PAYONE All Time Flex | 0 € | Girocard 0,89 %, Kreditkarten 1,9 % | nicht veröffentlicht | mind. 0,15 € | ab 19 € (24 Monate Laufzeit) |

*Quellen: Preisseiten der Anbieter, siehe Quellenliste. Mollie und SumUps Zahlungen Plus nennen keine MwSt.-Kennzeichnung für die Grundgebühr. Gastronovi Pay rechnet nach Interchange++ ab und ist deshalb nicht in einem festen Satz darstellbar.*

Was diese Sätze für einen Betrieb bedeuten, zeigt erst ein Kartenmix. Die folgende Rechnung nimmt 90 % inländische Verbraucherkarten, 5 % Amex und 5 % Firmenkarten an, einmal für ein Café mit 5.000 € Umsatz und 9 € Durchschnittsbon, einmal für ein Restaurant mit 20.000 € und 40 €.

**Monatliche Kartenkosten bei 90 % inländischen Verbraucherkarten, 5 % Amex und 5 % Firmenkarten**

| Anbieter und Tarif | Café: 5.000 €, Ø 9 € | Restaurant: 20.000 €, Ø 40 € |
| --- | --- | --- |
| SumUp Zahlungen Plus (Jahresabo) | 59,08 € | 186,58 € |
| SumUp Zahlungen Plus (Monatsabo) | 61,50 € | 189,00 € |
| Flatpay | 69,50 € | 198,00 € |
| SumUp ohne Abo | 69,50 € | 278,00 € |
| PayPal POS (ehem. Zettle) | 69,50 € | 278,00 € |
| myPOS One | 71,50 € | 286,00 € |
| myPOS Plus | 71,50 € | 229,00 € |
| Mollie Pay as you go | 80,00 € | 320,00 € |
| Mollie Pro | 124,56 € | 266,00 € |
| Stripe Terminal | 125,56 € | 330,00 € |

*Eigene Berechnung aus den veröffentlichten Sätzen (Stand 6. Oktober 2026), einschließlich Grundgebühr und Cent-Beträgen; rund 556 Zahlungen im Café, 500 im Restaurant. Flatpay beim Restaurant mit 0,99 %, weil 240.000 € Jahresumsatz über der Schwelle von 200.000 € liegen. Ohne Hardware und ohne individuell verhandelte Sätze.*

Bei diesem Mix liegt SumUp mit Abo vorn, und das hat einen einfachen Grund: Die anderen Flatrate-Anbieter haben entweder keinen Rabatt-Tarif (PayPal POS, Flatpay unter der Schwelle) oder verlangen für Amex und Firmenkarten bis zu 2,69 % (myPOS). Mollie Pro und Stripe verlieren beim Café an der Cent-Gebühr: Bei 556 Zahlungen im Monat sind 10 Cent je Zahlung allein 55,60 €.

Der Gegenfall ist ein Vertrag mit niedrigem Girocard-Satz. PAYONE Classic nimmt für eine Girocard-Zahlung 0,26 % plus 8 Cent, bei einem 40-€-Bon also 18,4 Cent, während SumUp mit Zahlungen Plus 31,6 Cent nimmt. Bei einem 9-€-Kaffee dreht sich das: 10,3 Cent bei PAYONE gegen 7,1 Cent bei SumUp. Für das Restaurant oben, ohne Amex und mit 5 % Firmenkarten gerechnet, ist PAYONE Classic ab etwa 70 bis 75 % Girocard-Anteil am Kartenumsatz günstiger (bei 70 % 178,70 € gegen 180,58 €), bei 80 % deutlich (154,10 €). Wo genau die Grenze liegt, hängt von der tatsächlichen Miete und dem Kreditkartensatz ab, den PAYONE je nach Karte variiert. Fürs Café mit kleinen Bons wird PAYONE in keinem Mix günstiger.

"Insgesamt hängt die individuell passende Lösung weniger vom Tarif selbst ab als vom gegebenen Zahlungsverhalten und der Zusammensetzung der Gäste", schreibt Martin Damaszek, Geschäftsführer der Hamburger Future Payments GmbH, die Händler und Gastronomen bei bargeldlosen Zahlungssystemen begleitet, im April 2026 im Gastgewerbe-Magazin. Sein Unternehmen ist selbst in diesem Markt tätig, aber die Zahlen oben geben ihm recht: Derselbe Girocard-Vertrag verliert beim Café mit kleinen Bons und gewinnt beim Restaurant mit großen.

Wer also wechseln sollte, lässt sich benennen. Ein Restaurant mit großen Bons und überwiegend Girocard-Zahlungen sollte sich ein Angebot von PAYONE Classic rechnen lassen, ebenso eines von Gastronovi Pay, dessen Aufschlag auf Girocard bei 0,10 % liegt, zuzüglich Interchange- und Scheme-Gebühren und 6 bis 10 Cent je Zahlung. Ein Foodtruck, der das Geld noch am selben Abend braucht, ist mit myPOS gut bedient: sofortige Auszahlung und 1,29 % auf Verbraucherkarten, Girocard aber nur mit dem Ultra-GC-Gerät. Und ein Betrieb über 200.000 € Kartenumsatz im Jahr bekommt bei Flatpay 0,99 % auf alle Karten, bindet sich dafür aber 36 Monate. Ab rund 20 % Firmen-, Premium- und Amex-Karten, also beim Mittagstisch im Gewerbegebiet, ist Flatpay dann günstiger als SumUp mit Zahlungen Plus: bei 20.000 € im Monat 198,00 € gegen 198,58 €, mit jedem weiteren Prozentpunkt Firmenkarten deutlicher. Bevor du kündigst: SumUp bietet auf der Seite zu Zahlungen Plus einen Gebührenvergleich an und prüft nach eigener Aussage, ob es mit günstigeren Konditionen gleichziehen kann.

## Was du vor der Entscheidung prüfen solltest

Die Standardempfehlung für einen kleinen Gastrobetrieb mit gemischtem Kartenmix lautet: SumUp ohne Abo bis etwa 3.000 € Kartenumsatz im Monat, ab rund 4.000 € Zahlungen Plus, im Jahresabo, wenn der Umsatz übers Jahr stabil ist. **Die Entscheidung braucht vier Zahlen aus deiner eigenen Abrechnung: Kartenumsatz, Anteil von Firmen-, Premium- und Amex-Karten, Girocard-Anteil und Durchschnittsbon.** Ändert sich eine davon deutlich, etwa durch ein neues Mittagsgeschäft mit Firmenkunden, gehört die Rechnung neu gemacht.

**Vor dem Tarif- oder Anbieterwechsel klären**

- [ ] **Anteil nicht begünstigter Karten**: Firmen-, Premium-, Amex- und Nicht-EWR-Karten aus der Monatsabrechnung. Ab 10 % verschiebt sich der Break-even spürbar nach oben.
- [ ] **Girocard-Anteil und Durchschnittsbon**: Beide entscheiden, ob ein Vertrag mit Cent-Gebühr und niedrigem Girocard-Satz günstiger ist als ein reiner Prozentsatz.
- [ ] **Gäste aus dem Ausland**: Bei vielen Touristen schriftlich bestätigen lassen, ob eine EWR-Privatkarte 0,79 % oder 1,39 % kostet. SumUps Seiten beschreiben das unterschiedlich.
- [ ] **Monats- oder Jahresabo**: Das Jahresabo spart 29 € im Jahr, wird aber im Voraus gezahlt. Saisonbetriebe bleiben beim Monatsabo.
- [ ] **Kassensystem Plus nötig?**: Ohne Tischplan und Küchenbons reicht die kostenlose Software. Mit Tischservice kommen 49 € netto im Monat dazu.
- [ ] **Laufzeit der Kassen-Abos**: Zwölf Monate Laufzeit und automatische Verlängerung um zwölf Monate einplanen; Kündigungsfrist im eigenen Vertrag prüfen.
- [ ] **Individueller Tarif**: Ab 10.000 € Kartenumsatz im Monat bei SumUp nach einem individuellen Satz fragen, mit der eigenen Abrechnung als Grundlage.
- [ ] **Bindung beim Wechsel**: Flatpay bindet 36 Monate, PAYONE All Time Flex 24 Monate, orderbird PRO 12 Monate. Die Bindung gehört in den Vergleich wie der Satz.

*Wer seine eigenen Zahlen kennt, bekommt bei jedem Anbieter ein anderes Angebot als wer nach dem Listenpreis fragt.*

Die Gebühr an den Gast weitergeben geht nicht. § 270a BGB erklärt ein Entgelt für die Nutzung einer Zahlungskarte bei Verbrauchern für unwirksam, soweit die EU-Interchange-Verordnung auf die Zahlung anwendbar ist; das betrifft die gängigen Debit- und Kreditkarten von Privatkunden. Wer heute nur Bargeld nimmt, sollte außerdem die im September 2026 bekannt gewordenen Eckpunkte des Bundesfinanzministeriums kennen: Ab 2027 soll jeder Betrieb neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsart anbieten, ohne Mindestbetrag und ohne Zusatzgebühr für den Gast. Beschlossen ist das noch nicht. "Wenn der Gesetzgeber Betriebe aber zur Akzeptanz einer digitalen Zahlungsoption verpflichtet, darf diese nicht zur Kostenfalle für die Betriebe werden", zitiert das Gastgewerbe-Magazin DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke. Wer dann zum ersten Mal einen Anbieter wählt, wählt am besten mit den vier Zahlen aus der Checkliste oben.

Die Kartengebühr ist eine Zeile in einem größeren Kostenstapel und selten die größte. Wie Software, TSE, Kartengebühr und Hardware bei sieben Anbietern zusammen aussehen, rechnet unser [Kassensystem-Vergleich](/de/blog/kassensystem-gastronomie) bei drei Umsatzstufen durch. Und wenn der Durchschnittsbon die Zahl ist, an der hier alles hängt, lohnt der Blick auf die Kalkulation: Der [Rechner für die Speisekarte](/de/blog/speisekarte-kalkulieren-wareneinsatz-rechner) zeigt, wie viel ein paar Cent mehr pro Gericht ausmachen.

Wenn du deinen effektiven Satz kennst und ihn nicht selbst verhandeln willst: Super44 kann dir auf Basis deines Umsatzes eine individuelle SumUp-Kondition erstellen, die gegen die Listenpreise oben antritt. Schick uns deine Zahlen, dann rechnen wir sie durch.

## Häufige Fragen

### Was kostet SumUp pro Kartenzahlung?

Ohne Abo 1,39 % pro Vor-Ort-Zahlung, ohne Grundgebühr und ohne feste Cent-Gebühr. Mit Zahlungen Plus (19 € im Monat oder 199 € im Jahr) sinkt der Satz für Verbraucherkarten aus dem EWR auf 0,79 %, Firmen-, Premium- und Amex-Karten kosten weiter 1,39 %. Online-Zahlungen über Zahlungslinks kosten auf beiden Tarifen 2,50 %, Zahlungen mit einer persönlichen SumUp Karte 0 %.

### Ab welchem Umsatz lohnt sich SumUp Zahlungen Plus?

Das Monatsabo für 19 € trägt sich ab 3.167 € Umsatz mit begünstigten Karten, das Jahresabo für 199 € ab 2.764 €. Weil Firmen-, Premium- und Amex-Karten keinen Rabatt bekommen, liegt die Schwelle für den Gesamtumsatz höher: bei 10 % solcher Karten bei 3.519 € im Monatsabo und 3.071 € im Jahresabo. Saisonbetriebe nehmen das Monatsabo, weil das Jahresabo im Voraus gezahlt wird.

### Wer ist günstiger als SumUp?

Bei einem gemischten Kartenmix kaum ein Anbieter mit festen veröffentlichten Sätzen: PayPal POS und Flatpay verlangen wie SumUp ohne Abo 1,39 %, myPOS 1,29 % für Verbraucherkarten, aber 2,69 % für Amex und Firmenkarten. Günstiger kann ein Vertrag mit Transaktionspauschale und niedrigem Girocard-Satz sein, etwa PAYONE Classic mit 0,26 % plus 8 Cent, sobald Bons groß sind und der Girocard-Anteil hoch ist. Über 200.000 € Kartenumsatz im Jahr und mit rund 20 % Firmen- und Amex-Karten ist Flatpay mit 0,99 % günstiger, bei 36 Monaten Bindung. Ab 10.000 € Monatsumsatz lohnt außerdem die Frage nach SumUps individuellem Tarif.

### Was sind die Nachteile von SumUp?

Der Rabatt von Zahlungen Plus gilt nicht für Firmen-, Premium- und Amex-Karten, und SumUps eigene Seiten beschreiben die begünstigten Karten unterschiedlich. Tischplan, Küchenbons und mehrere Drucker gibt es erst mit Kassensystem Plus für 49 € netto im Monat, dessen Preis SumUp mit 30 Tagen Frist ändern darf und der Anfang August noch bei 39 € lag. Kassensystem Plus läuft laut Hilfe-Center zwölf Monate und verlängert sich ohne rechtzeitige Kündigung um weitere zwölf Monate.

### Hat SumUp eine TSE und einen DSFinV-K-Export?

Ja. SumUp bewirbt seine Kasse als TSE-Kasse ohne Aufpreis, und das Download Center im Kassensystem bietet laut SumUp-Hilfe kostenlos DSFinV-K-Exporte für Zeiträume mit aktivierter TSE. Ein Kartenterminal allein ist keine Kasse; wer nur ein Solo nutzt, braucht für Bargeld eine eigene Lösung.

### Akzeptiert SumUp die Girocard?

Ja. SumUp listet für seine Kartenterminals Girocard, Visa, V Pay, Mastercard, Maestro, American Express, Discover, Diners Club, Union Pay, Google Pay und Apple Pay. Eine auf eine Privatperson laufende Girocard ist nach SumUps Definition eine Verbraucherkarte und fällt mit Zahlungen Plus unter die 0,79 %.

## Quellen

1. [SumUp - Hilfe-Center, Kassensystem Plus](https://help.sumup.com/de-DE/articles/44f1NCVhjK4InnHQI5wnCZ) — Kassensystem Plus kostet 49 € monatlich bei zwölf Monaten Laufzeit; automatische Verlängerung um weitere zwölf Monate ohne rechtzeitige Kündigung. Geprüft am 6. Oktober 2026.
2. [SumUp - Preise (Deutschland)](https://www.sumup.com/de-de/preise/) — Umsatzbasiertes Zahlen 1,39 % ohne Grundgebühr; Zahlungen Plus 19 € im Monat oder 199 € im Jahr ("12% sparen"), ohne MwSt.-Kennzeichnung; FAQ nennt 0,79 % "für Vor-Ort-Zahlungen mit inländischen EC- und Kreditkarten" und 1,39 % "für Vor-Ort-Zahlungen mit Premium-Karten, internationalen Karten und American Express"; 2,5 % online; 0,00 % mit SumUp Karte; individueller Tarif ab 10.000 € Monatsumsatz; Kassensystem Plus 49 € (zzgl. MwSt.), Geschäftskonto Plus 25 € (inkl. MwSt.), Rechnungen Plus 10 € (zzgl. MwSt.). Stand 6. Oktober 2026.
3. [SumUp - Zahlungen Plus](https://www.sumup.com/de-de/zahlungen-plus/) — 0,79 % für Vor-Ort-Zahlungen mit Verbraucherkarten, die im EWR ausgestellt wurden; "Für außerhalb des EWR ausgestellte Karten sowie Firmen- und Premium-Karten (einschließlich American Express) wird eine Gebühr in Höhe von 1,39 % erhoben." Verbraucherkarte = persönliche Debit- oder Kreditkarte, die auf eine Einzelperson registriert ist; Schwelle "über 3.500 € pro Monat"; 199 € pro Jahr; 7 Tage kostenlos; Abo bleibt nach Kündigung bis zum Ende des Abrechnungszeitraums aktiv; Gebührenvergleich-Angebot. Stand 6. Oktober 2026.
4. [SumUp Support Center - Was ist Zahlungen Plus?](https://help.sumup.com/de-DE/articles/5cS63645opCb7LOtDKn4xX) — 0,79 % für innerhalb des EWR ausgestellte Verbraucherkarten; 1,39 % für nicht im EWR ausgestellte, Firmen- und Premiumkarten "(einschließlich American Express, JCB und Diners Club)"; 19 € pro Monat bzw. 199 € pro Jahr. Stand 6. Oktober 2026.
5. [SumUp Support Center - Was kosten Zahlungen?](https://help.sumup.com/de-DE/articles/4oI3qHHji2I2S9dyvRfec3/) — Standardgebühr 1,39 % für alle Kartenterminals; Zahlungen Plus hier als 0,79 % "für alle inländischen Zahlungen" beschrieben; Gebühren enthalten Interbankenentgelte; keine Gebühr für abgelehnte Zahlungen. Stand 6. Oktober 2026.
6. [SumUp - Kartenterminals](https://www.sumup.com/de-de/kartenterminals/) — Tap to Pay 0 €, Solo Lite 34 € (Angebot für ein Gerät pro neuem SumUp Profil, regulär 39 €), Solo 79 €, Terminal 169 €, jeweils zzgl. MwSt.; akzeptierte Karten inkl. Girocard; FAQ nennt 3.900 € Monatsumsatz als Schwelle für Zahlungen Plus; Auszahlung am Folgetag um 7 Uhr auf das SumUp Geschäftskonto, auf andere Konten in 1 bis 3 Werktagen. Stand 6. Oktober 2026.
7. [SumUp - Kasse (Hardware)](https://www.sumup.com/de-de/kassensystem-kasse/) — Kasse 399 € (474,81 € inkl. USt.), Kassensystem Starter-Kit mit Bondrucker 549 €, Komplettes Kassensystem-Set mit Bondrucker und Kassenschublade 599 €; 0 € Softwarekosten, 49 € mit dem Plus-Abo; "TSE-konform"; Upgrade auf Kassensystem Plus für mehrere Bestellgeräte, Bestellungen am Tisch und Raumpläne. Stand 6. Oktober 2026.
8. [SumUp - Kassensoftware](https://www.sumup.com/de-de/sumup-kassensystem/) — Kassensystem Plus 49 € im Monat: Raumpläne, Tischverwaltung, Bestelltickets in der Küche, mehrere Drucker, elektronisches Kassenbuch, Anbindung an Buchführungssoftware; kostenlose Software mit Terminal-Anbindung, Kassenschublade, Drucker und Küchendisplay. Stand 6. Oktober 2026.
9. [Internet Archive - SumUp Preisseite vom 3. August 2026](https://web.archive.org/web/20260803141937/https://www.sumup.com/de-de/preise/) — Archivierte Fassung der deutschen Preisseite: Kassensystem Plus 39 € im Monat (zzgl. MwSt.), Zahlungen Plus 19 € im Monat.
10. [SumUp - Geschäftsbedingungen für Kassensysteme](https://www.sumup.com/de-de/bedingungen/kassensystem-services/) — Abschnitt 3 d) keine Gewährleistung für steuerrechtliche Konformität; Abschnitt 7 Änderung der Abonnementgebühr mit 30 Tagen Frist; Abschnitt 9 Kündigung erst nach Ablauf der ersten Abonnementlaufzeit, bei früherer Kündigung Fortzahlung bis Laufzeitende. Fassung mit Wirkung vom 5. Februar 2024, Stand 6. Oktober 2026.
11. [SumUp Support Center - Steuerexporte aus dem Kassensystem](https://help.sumup.com/de-DE/articles/6qGR5QlZEMDz2ATvz9Rurg-kassensystem-steuerexporte-herunterladen) — Kostenlose Steuerexporte im Download Center, darunter "DSFinV-K-Exporte (mit aktivierter TSE)", TSE-Signaturenprotokolle und tägliche GoBD-Berichte. Stand 6. Oktober 2026.
12. [SumUp - Geschäftskonto](https://www.sumup.com/de-de/geschaeftskonto/) — Kostenloses Geschäftskonto; Auszahlung am nächsten Tag auch an Wochenenden und Feiertagen für Kartenterminal- und Tap-to-Pay-Zahlungen; 2 % auf Abhebungen über das Freikontingent hinaus, 2,5 % auf Bargeldeinzahlungen. Stand 6. Oktober 2026.
13. [PayPal Point of Sale (ehem. Zettle) - Kosten](https://www.zettle.com/de/kosten) — "Alle Karten: 1,39 %", keine monatlichen Gebühren, keine Verträge; PayPal Reader 29 € zzgl. MwSt. für neue Geschäftskunden, weitere 79 €; Terminal 199 € zzgl. MwSt.; TSE-Software ohne monatliche Gebühr; Auszahlung aufs PayPal-Geschäftskonto in der Regel innerhalb weniger Minuten. Stand 6. Oktober 2026.
14. [PayPal Point of Sale - Unterstützte Zahlungsarten](https://www.zettle.com/de/help/articles/1084715-unterstutzte-zahlungsarten) — Liste akzeptierter Kartenaussteller: Visa, Mastercard, American Express, Maestro, Visa Electron, VPay, JCB, UnionPay, Diners Club, Discover; die Girocard ist nicht aufgeführt; Amex zu denselben Gebühren wie andere Karten. Stand 6. Oktober 2026.
15. [myPOS - Preise und Gebühren](https://www.mypos.com/de-de/pricing-and-fees) — One 0 €/Monat: 1,29 % für Girocard, inländische und EWR-Verbraucherkarten, 2,69 % für alle anderen Karten inkl. American Express; Plus 19 €: 0,89 % / 2,49 %; Pro 39 €: 0,79 % / 2,49 %; Girocard-Akzeptanz abhängig vom Terminaltyp; sofortige Auszahlung; keine Mindestlaufzeit; Bearbeitungsgebühr für Rückbuchungen 15 €. Stand 6. Oktober 2026.
16. [myPOS - EC-Kartenlesegerät kaufen](https://www.mypos.com/de-de/kaufen-ec-kartenlesegeraet) — myPOS Ultra GC 179 € zzgl. MwSt. mit "Girocard-Akzeptanz verfügbar"; Flex und Tap to Pay mit "Girocard-Akzeptanz folgt bald". Stand 6. Oktober 2026.
17. [Mollie - Preise (Deutschland)](https://www.mollie.com/de/pricing) — POS Pay as you go 0 €: 1,50 % inländische Verbraucherkarten, 1,80 % sonstige Verbraucherkarten, 2,10 % American Express, 2,90 % Geschäftskarten; Pro 20 €/Monat: 0,10 € + 0,85 % / 1,50 % / 1,80 % / 2,50 %, ein Terminal inklusive; Tap Terminal 95 €, Mobiles und Festes Terminal je 350 €; jederzeit kündbar. Stand 6. Oktober 2026.
18. [Stripe Terminal (Deutschland)](https://stripe.com/de/terminal) — 1,4 % + 0,10 € pro erfolgreicher Zahlung für EWR-Karten, 2,9 % + 0,10 € für Nicht-EWR-Karten; BBPOS WisePad 3 59 € zzgl. MwSt.; Girocard unterstützt. Stand 6. Oktober 2026.
19. [Flatpay - Preisgestaltung](https://www.flatpay.com/de/preise) — Zahlungsterminal 1,39 % pro Transaktion unabhängig vom Kartentyp unter 200.000 € Jahreskartenumsatz, 0,99 % darüber; Terminal 0 €. Stand 6. Oktober 2026.
20. [Flatpay - Allgemeine Geschäftsbedingungen Deutschland](https://cdn.prod.website-files.com/675c2b1d9cefa24db1fdcb30/681b0ced359c2a7f8c83107d_DE_Flatpay_Terms-and-Conditions_060525.pdf) — § 4.1 Geräte bleiben Eigentum von Flatpay; § 10.1 Preise exklusive Mehrwertsteuer; § 10.2.1 50 EUR pro Monat und Terminal zzgl. MwSt. in Monaten mit weniger als 2.000 EUR Umsatz; § 12.2 Kündigungssperrfrist von 36 Monaten ab Annahme des Angebots. Stand 6. Oktober 2026.
21. [PAYONE - PAYONE Classic](https://www.payone.com/DE-de/bezahlloesungen/kartenlesegeraete/payone-classic) — Terminalmiete ab 12,90 € monatlich, 0,08 € pro Transaktion, Girocard 0,26 % und Kreditkarten 1,49 % des Betrages, bei Kreditkarten mit dem Hinweis "Kosten variieren je nach Karte"; Einrichtung 50 €, variable Vertragslaufzeiten; kein gesonderter Amex-Satz veröffentlicht. Stand 6. Oktober 2026.
22. [PAYONE - All Time Flex](https://www.payone.com/DE-de/bezahlloesungen/kartenlesegeraete/all-time-flex) — Keine monatlichen Fixkosten; Girocard und Debitkarten 0,89 %, Kreditkarten 1,9 %; Mindestgebühr 0,15 € je Transaktion; Kartenleser ab 19 € einmalig (netto); 24 Monate Laufzeit, Verlängerung um 12 Monate ohne Kündigung 3 Monate vor Ablauf. Stand 6. Oktober 2026.
23. [Gastronovi - Preisübersicht](https://www.gastronovi.com/preise/preisuebersicht/) — Kassensystem mit Küchenmonitor 69 € im Monat für die erste Lizenz; Cloud-TSE 14 € im Monat; Gastronovi Pay mit Acquirer-Gebühr 0,10 % Girocard und 0,70 % Visa/Mastercard bis 50.000 € Monatsvolumen im Interchange++-Modell zuzüglich Interchange- und Scheme-Gebühren, Amex 3,65 %, dazu 10 bis 6 Cent je Transaktion; Monatstarife mit 3 Monaten Mindestlaufzeit. Stand 6. Oktober 2026.
24. [orderbird - Preise orderbird PRO](https://www.orderbird.com/de/preise-gastronomie-kassensystem) — Paket S 99,90 € pro Monat bei 12-monatiger Laufzeit, zuzüglich MwSt., nur bei gleichzeitiger Buchung der orderbird-Kartenzahlung, sonst 119,90 €; enthält Online-TSE. Stand 6. Oktober 2026.
25. [Gastgewerbe-Magazin - Digitale Bezahlpflicht geplant, DEHOGA warnt vor Kosten (David Knepper, 16. September 2026)](https://gastgewerbe-magazin.de/digitale-bezahlpflicht-geplant-dehoga-warnt-vor-kosten-73426) — Eckpunkte des Bundesfinanzministeriums: neben Bargeld mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit, Umsetzung nach derzeitigem Stand 2027, keine Mindestumsätze, keine Zusatzgebühren für Gäste, noch kein beschlossenes Gesetz. Zitat von DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke: "Wenn der Gesetzgeber Betriebe aber zur Akzeptanz einer digitalen Zahlungsoption verpflichtet, darf diese nicht zur Kostenfalle für die Betriebe werden".
26. [Gastgewerbe-Magazin - Kassenpflicht ab 2028 (David Knepper, 30. September 2026)](https://gastgewerbe-magazin.de/kassenpflicht-ab-2028-kabinett-will-offene-ladenkasse-und-papierbon-abschaffen-73544) — Kabinettsbeschluss vom 23. September 2026 zum Entwurf eines Zweiten Kassengesetzes: ab dem 1. Januar 2028 keine offene Ladenkasse mehr für Betriebe mit mehr als 100.000 Euro Jahresumsatz, Ausnahme bei Barumsätzen unter 12.000 Euro im Jahr, Papierbon durch digitalen Beleg ersetzt; Zustimmung des Bundestags steht aus.
27. [Gastgewerbe-Magazin - Kartenzahlungsgebühren, Zusammensetzung und typische Fallstricke (Martin Damaszek, 22. April 2026)](https://gastgewerbe-magazin.de/kartenzahlungsgebuehren-zusammensetzung-und-typische-fallstricke-71961) — Gastbeitrag von Martin Damaszek, Geschäftsführer der Future Payments GmbH in Hamburg, die laut Autorenprofil seit über 20 Jahren Händler und Gastronomiebetriebe im Bereich bargeldloser Zahlungssysteme begleitet. Zitat: "Insgesamt hängt die individuell passende Lösung weniger vom Tarif selbst ab als vom gegebenen Zahlungsverhalten und der Zusammensetzung der Gäste."
28. [Bürgerliches Gesetzbuch - § 270a](https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__270a.html) — Vereinbarungen über ein Entgelt für die Nutzung einer Zahlungskarte sind unwirksam, für Zahlungskarten bei Zahlungsvorgängen mit Verbrauchern, auf die Kapitel II der Verordnung (EU) 2015/751 anwendbar ist.
29. [EUR-Lex - Verordnung (EU) 2015/751 über Interbankenentgelte](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32015R0751) — Art. 3 Abs. 1: Interbankenentgelt bei Debitkartentransaktionen höchstens 0,2 %; Art. 4: bei Kreditkartentransaktionen höchstens 0,3 %; Art. 1 Abs. 3: Kapitel II gilt nicht für Firmenkartentransaktionen und Karten aus Drei-Parteien-Kartenzahlverfahren; Art. 1 Abs. 1: nur Zahlungsvorgänge, bei denen beide Zahlungsdienstleister in der Union ansässig sind.
