Google-Beiträge erstellen: Was Restaurants, Cafés und Bars posten sollten, wie oft, und was es fürs Maps-Ranking bringt
Google-Beiträge bringen deine Aktionen, Events und Angebote in das Profil, das Gäste gerade lesen, und laut Google steigern Veranstaltungsbeiträge die Interaktion um 9%. Deinen Platz bei Maps verschieben sie nicht. Was du als Café, Kneipe, Restaurant oder Bäckerei postest, wie oft, und was Google ablehnt.
Alex Riesenkampff
2. November 2026 · 13 Min. Lesezeit · Markdown
Ein Google-Beitrag ist eine kurze Neuigkeit, ein Angebot oder eine Veranstaltung in deinem Google Unternehmensprofil, und seine Aufgabe ist es, den Gast zu überzeugen, der dich gerade ansieht. Laut einem Bericht über Googles Posts-101-Workshop vom Mai 2026 sieht Google bei Veranstaltungsbeiträgen 9% mehr Nutzerinteraktion, und in einer Sterling-Sky-Auswertung von über 1.000 Beiträgen bekamen Angebote rund viermal so viele Klicks wie reine Neuigkeiten. Deinen Platz bei Google Maps verschieben Beiträge dagegen nicht: Fachleute setzen die Beitragsfrequenz auf Platz 148 von 187 Rankingfaktoren. Poste einmal pro Woche über etwas, das bei dir passiert, und arbeite am Ranking an anderer Stelle.
Damit ändert sich, wie ein guter Beitrag aussieht. Für den Algorithmus geschrieben, ist er eine Ansammlung von Suchbegriffen. Für den Gast geschrieben, der mit dem Handy vor deiner Tür steht, ist er die Martinsgans mit Foto, der Quizabend am Donnerstag oder die Nachricht, dass der Biergarten wieder offen hat.
Drei Beitragstypen, und wie lange jeder sichtbar bleibt
Google kennt drei Beitragstypen: Aktuelles, Angebote und Veranstaltungen. Die Hilfe beschreibt sie knapp. Aktuelles dient dazu, "Neuigkeiten und Wissenswertes über Ihr Unternehmen" zu teilen. Angebote "können Werbeaktionen oder Angebote Ihres Unternehmens betreffen", und mit Veranstaltungen "bewerben Sie ein Event Ihres Unternehmens".
Aktuelles-Beiträge bleiben sechs Monate sichtbar, Angebote und Veranstaltungen enden dagegen an dem Datum, das du ihnen gibst. Wörtlich: "Beiträge, die älter als sechs Monate sind, werden archiviert, sofern Sie keinen Zeitraum angegeben haben." Ein Weihnachtsmenü als Aktuelles-Beitrag steht also im Februar noch da, als Angebot oder Veranstaltung verschwindet es pünktlich. Für Veranstaltungen gilt: "Wenn Sie keine Uhrzeit für Beginn oder Ende angeben, wird die Veranstaltung an den jeweiligen Tagen als ganztägig angezeigt."
| Beitragstyp | Pflichtangaben | Wie lange sichtbar | Typischer Einsatz im Betrieb |
|---|---|---|---|
| Aktuelles | Beschreibung, optional Foto, Video und Button | Sechs Monate, dann archiviert | Neues Gericht, Biergarten offen, Feiertagszeiten, neues Teammitglied |
| Angebot | Titel, Datum und Uhrzeit; Google ergänzt den Button "Angebot ansehen" | Bis zum Enddatum | Ein echtes, befristetes Angebot für Essen oder Kaffee |
| Veranstaltung | Titel, Start- und Enddatum mit Uhrzeit | Bis zum Ende der Veranstaltung | Quiz, Livemusik, Weinprobe, Kochkurs |
Viele Anleitungen behaupten noch, Beiträge verschwänden nach sieben Tagen. Das stimmt seit fast sechs Jahren nicht mehr. Claire Carlile, Marketingleiterin bei Whitespark, schreibt im Leitfaden vom Februar 2026: "Google-Updates liefen früher nach 7 Tagen ab, aber seit Januar 2021 haben sie kein Ablaufdatum mehr" (übersetzt).
Was Beiträge bringen: Aufmerksamkeit und Klicks im Profil
Beiträge wirken im Profil selbst, also genau dann, wenn ein Gast zwischen dir und dem Laden nebenan entscheidet. Auf dem Handy erscheinen sie in der Google Suche und auf Google Maps auf den Tabs "Aktuelle Informationen" oder "Übersicht", am Computer im Bereich "Vom Inhaber". Wie sehr Gäste vorher online nachsehen, zeigt eine Bitkom-Befragung von 1.005 Personen aus dem Jahr 2024: "Über die Hälfte (53 Prozent) schaut sich dabei in der Regel online die Speisekarte an", bevor sie ein neues Café oder Restaurant ausprobiert, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 65 Prozent.
Google wirbt selbst aktiv für Beiträge, mit Workshops und neuen Funktionen wie Planung und Aufrufzahlen. Whitespark berichtet im Mai 2026 über Googles Posts-101-Workshop: Referent Matt Gnagy sagte dort, Google sehe bei Veranstaltungsbeiträgen 9% mehr Nutzerinteraktion, und nannte sie "sehr wertvolle sichtbare Fläche" (übersetzt). Im September 2026 sagte ein Google-Produktmanager, im Magazin Entrepreneur als Michael Gnagy genannt: "Frische Beiträge werden auf Maps ziemlich prominent angezeigt" (übersetzt). Und laut Search Engine Journal führt Google seit September 2026 wieder Aufrufzahlen für jeden Beitrag ein, nachdem es sie 2023 abgeschafft hatte.
Die besten Daten dazu, was funktioniert, stammen von Sterling Sky: In über 1.000 ausgewerteten Beiträgen kleiner Unternehmen bekamen Angebote im Schnitt 3,06 Klicks, reine Aktuelles-Beiträge 0,76 und Beiträge zu Aktionen oder Rabatten 6,04. Die Daten stammen aus 2021, sind Beobachtungsdaten und nicht gastronomiespezifisch. Lies sie deshalb als Hinweis, wie ein Beitrag gebaut sein sollte, nicht als Prognose. Die Richtung ist eindeutig: Gib dem Gast einen Grund zu handeln.
| Zu Aktionen oder Rabatten | 6,04 |
| Angebot | 3,06 |
| Mit Handlungsaufforderung | 2,71 |
| Bild mit Text darauf | 2,03 |
| Veranstaltung | 1,46 |
| Aktuelles | 0,76 |
| Bild ohne Text | 0,59 |
Zwei Punkte, die du für dein Profil in Deutschland kennen solltest:
- Angebote bekommen einen prominenten Platz. Whitespark berichtete im Januar 2026, dass ein Angebotsbeitrag direkt unter Name, Bewertungen und den heutigen Öffnungszeiten erscheint.
- Keine ausgewählten Beiträge in Deutschland. In englischsprachigen Märkten zeigt Google Beiträge zu Veranstaltungen und Angeboten auf dem Handy teilweise anstelle der Rezensionen. Laut Hilfe ist das "derzeit nur auf Englisch für Unternehmen in der Lebensmittel- und Gastronomiebranche" mit einem Standort in den USA, im Vereinigten Königreich, in Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar. Wer in englischen Ratgebern davon liest: Für dein Profil gilt das derzeit nicht.
Auch die Fachleute sehen den Nutzen hier. In der Whitespark-Befragung 2026 steht die Beitragsfrequenz auf Platz 78 von 120 Faktoren dafür, aus Profilbesuchern Gäste zu machen, ein solider Mittelplatz und deutlich weiter vorn als beim Ranking. Udo Raaf, Fachautor bei Sistrix, beschreibt es so: "Solche Beiträge halten das Profil aktiv und zeigen Kunden, dass das Unternehmen engagiert ist." Für Betriebe, die vor allem Instagram-Storys posten, hatte Gnagy noch eine klare Antwort: "Storys bekommen wir nicht" (übersetzt). Storys verschwinden, bevor Google sie erfassen kann, ein direkt im Profil erstellter Beitrag kann dagegen auf Maps erscheinen.
Was Beiträge nicht tun: dein Maps-Ranking verbessern
Beiträge sind kein belegter Rankingfaktor. Googles eigene Hilfeseite sagt: "Lokale Suchergebnisse basieren hauptsächlich auf Relevanz, Entfernung und Beliebtheit." Das Wort Beitrag kommt auf der Seite nicht vor.
Alle Beitragsfaktoren landen in der Whitespark-Befragung 2026 unter 47 Fachleuten im letzten Viertel von 187 Faktoren, die Beitragsanzahl auf Platz 168, während die Hauptkategorie auf Platz 1 steht. Keyword-Stuffing in Beiträgen führt dieselbe Befragung sogar unter den negativen Faktoren. Wer jeden Beitrag mit "bestes Frühstück Köln" vollstopft, riskiert also eher etwas, als dass es hilft.
| Hauptkategorie im Unternehmensprofil | 1 |
| Entfernung der Adresse zum Suchenden | 2 |
| Social-Media-Updates im Profil | 147 |
| Häufigkeit der Google-Beiträge | 148 |
| Keywords in Google-Beiträgen | 160 |
| Anzahl der Google-Beiträge | 168 |
Fürs Ranking kommen also Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos und beantwortete Bewertungen zuerst, sortiert nach Aufwand in unserem Fahrplan für ein besseres Google-Maps-Ranking. Kategorie, Öffnungszeiten und Fotos kann Super44 für dich ändern, sobald dein Profil verbunden ist. Die Befragung ist eine Experteneinschätzung und schließt einen kleinen Effekt nicht aus. Ein Profil mit aktuellen, datierten Beiträgen wirkt zudem gepflegt. Das ist Grund genug, weiter zu posten, mit den richtigen Erwartungen.
Ob dein Betrieb neben dem Profil noch eine eigene Website braucht, ist eine eigene Frage. Unser Vergleich Website oder Google-Profil rechnet das durch.
Was ein Café, eine Kneipe, ein Restaurant oder eine Bäckerei posten sollte
Poste, was ein Gast vor dem Besuch in dieser Woche wissen will, mit einem Foto, das du im Betrieb gemacht hast. Googles Lisa Landsman brachte den Ton im selben Workshop auf den Punkt: "Die Leute wollen einen Stimmungscheck, keine Doku" (übersetzt). Saisonales funktioniert in Deutschland besonders gut, weil Gäste gezielt danach suchen: Spargel ab April, Federweißer und Zwiebelkuchen im Herbst, Martinsgans im November, Weihnachtsfeiern ab Oktober.
Veranstaltungen sind der Beitragstyp mit dem wenigsten Pflegeaufwand, weil Google sie nach dem Ende von selbst nicht mehr zeigt. Nimm sie für alles mit Datum. Aktuelles nimmst du für alles, was ändert, was der Gast bekommt: neues Gericht, Biergarten offen, Feiertagszeiten. Angebote sind für echte, befristete Aktionen bei Essen oder Kaffee, mit dem Preis im Titel, denn Aktionen und Rabatte bekamen in den Sterling-Sky-Daten die meisten Klicks.
| Betrieb | Beispiel Veranstaltung | Beispiel Aktuelles | Beispiel Angebot |
|---|---|---|---|
| Café | Latte-Art-Kurs am Samstag, 10 Uhr | Zwetschgendatschi ist wieder da, Foto von der Theke | Frühstück mit Kaffee für 9,50 € bis 10 Uhr, nur diese Woche |
| Kneipe | Quiz jeden Donnerstag, 20 Uhr | Heizstrahler im Biergarten sind an, Foto am Abend | Schnitzel mit Beilage für 14 €, mittwochs bis Ende November |
| Restaurant | Gänseessen zum Martinstag, mit Reservierungslink | Neue Winterkarte, Foto vom Gericht, das am besten läuft | Mittagstisch mit zwei Gängen für 15 €, werktags diesen Monat |
| Bäckerei | Bestellschluss für Christstollen, mit Datum | Sauerteigbrot frisch um 7 Uhr, Foto vom Regal | Brot vom Vortag ab 15 Uhr zum halben Preis |
Das beste Thema ist oft eines, das im Betrieb untergeht. Super44 hat bei einer Bar in Deutschland den Start einer neuen Speisekarte ausgewertet: Vier neue Gerichte machten in 13 Öffnungstagen 576 € Umsatz, fast 20% des Speisenumsatzes im Monat. Das Gericht mit der höchsten Marge wurde dabei zu selten bestellt. Ein Beitrag mit genau diesem Teller ist ein günstiger erster Versuch, das zu ändern.
Entscheidungshilfe
Welcher Beitrag passt diese Woche?
Bewirbt der Beitrag Alkohol mit Preis oder als Aktion, etwa eine Happy Hour oder Cocktails zum halben Preis?
Wenn dir die Worte schwerfallen, enthält unsere Sammlung ChatGPT-Prompts für die Gastronomie eine Vorlage für Social-Media-Beiträge, die mit Fakt und Fotobeschreibung auch für Google funktioniert.
Wie oft posten, und wann du umsteuerst
Poste einmal pro Woche, wenn du das durchhältst, sonst alle zwei Wochen. Laut Whitespark hat Googles eigener Workshop immer wieder betont, sich auf mindestens einen Beitrag pro Woche festzulegen. Google begrenzt die Zahl der Aktuelles-Beiträge nicht, aber für einen dritten Beitrag pro Woche gibt es keinen Beleg.
Google lässt dich Beiträge planen und über das Menü "Wiederholungen" wöchentlich, monatlich oder nach eigenem Zeitplan wiederholen, ein fester Quizabend muss also nur einmal angelegt werden. Die Funktion heißt in der Hilfe "Diesen Beitrag planen". Mit den zurückgekehrten Aufrufzahlen siehst du außerdem, welche Art Beitrag deine Gäste ansehen.
Der eigentliche Preis ist deine Zeit. Zwanzig Minuten für einen Beitrag fehlen beim Beantworten von Bewertungen, und Bewertungssignale tragen in derselben Befragung 20% der Ranking-Gewichtung. Wenn du diese Woche nur eine halbe Stunde hast, beantworte zuerst die Bewertungen. Wie viele du überhaupt brauchst und warum Aktualität zählt, steht in Wie viele Google-Bewertungen braucht ein Restaurant wirklich?. Danach kommt der Beitrag.
Bevor du einen festen Rhythmus startest
- Grundlagen zuerstHauptkategorie, Öffnungszeiten inklusive Feiertagen, mindestens ein Dutzend aktuelle Fotos. Das wiegt mehr als jede Beitragsroutine.
- Bewertungen beantwortetBeantworte die Bewertungen des letzten Monats, bevor du wöchentlich postest.
- Ein fester TerminWenn es etwas Wöchentliches gibt, leg es einmal mit Wiederholung an.
- Ein Foto pro WocheMach das Foto im Service. Ein echter Teller schlägt jedes Stockbild.
- Datum auf allem BefristetenSaisonkarten und Aktionen als Angebot oder Veranstaltung mit Enddatum posten, damit nichts länger steht als das, wofür es wirbt.
Wann du umsteuerst: Hältst du den Wochenrhythmus länger als einen Monat nicht durch, geh auf alle zwei Wochen, statt ganz aufzuhören. Bleiben die Aufrufzahlen zwei Monate nahe null, während Anrufe und Routenanfragen trotzdem kommen, lesen deine Gäste keine Beiträge, und die Zeit ist bei Fotos und Bewertungen besser angelegt. Steigen die Aufrufe bei einer Art Beitrag, mach mehr davon.
Was du lassen solltest: keinen Dienst bezahlen, der täglich Keyword-Beiträge erzeugt, keine Angebote posten, die du an einem vollen Samstag nicht einlösen würdest, und das Weihnachtsmenü nicht bis Februar stehen lassen.
Welche Beiträge Google ablehnt, und was rechtlich heikel ist
Die meisten abgelehnten Beiträge scheitern an einer von drei Regeln: Telefonnummer im Text, Werbeaktion für ein eingeschränktes Produkt oder ein Link, dem Google nicht traut. Laut Hilfe werden "Beiträge mit einer Telefonnummer in der Beitragsbeschreibung" unter Umständen abgelehnt, wenn die Nummer nicht bestätigt zu deinem Betrieb gehört. Nimm stattdessen den Button "Jetzt anrufen", der die Nummer aus deinem Profil nutzt.
Alkohol ist die Regel, an der Kneipen und Bars scheitern: Google nennt ihn ausdrücklich und erlaubt keine Beiträge, "die Angebote, Gutscheine, Preisinformationen oder andere Werbeaktionen für solche Produkte oder Dienstleistungen enthalten". Ausgenommen sind "Bilder, auf denen alkoholische Getränke zu sehen sind, aber nicht im Mittelpunkt stehen". Das volle Lokal mit Bier auf dem Tisch geht also, der Veranstaltungsbeitrag zur Happy Hour mit Cocktailpreisen nicht.
Für Angebote gilt außerdem das Wettbewerbsrecht. Die schwarze Liste im Anhang des UWG verbietet unter Nr. 20 ausdrücklich, etwas als "gratis", "umsonst" oder "kostenfrei" anzubieten, wenn trotzdem Kosten anfallen. Ein "Gratis-Dessert", für das du heimlich den Preis des Hauptgangs anhebst, ist so ein Fall. Unter Nr. 5 fallen Lockangebote, die du nicht in ausreichender Menge vorhältst, ohne darauf hinzuweisen. Wer zwanzig Portionen Gans hat, schreibt das dazu.
Wo Super44 hilft
Super44 verbindet sich einmal mit deinem Google Unternehmensprofil und erledigt die Profilarbeit dann direkt im Chat, Beiträge eingeschlossen. Dein erster Beitrag, drei Antworten auf Bewertungen und eine Profiländerung sind schon vor dem Upgrade dabei; regelmäßiges Veröffentlichen, Fotos und Videos hochladen und Beiträge nach festem Plan gibt es im Core-Tarif oder in der Testphase.
- Beiträge. Schick ein Foto und einen Satz zu deiner Woche, Super44 entwirft den Beitrag mit passendem Typ und Daten und veröffentlicht ihn, sobald du ihn freigibst. Ein veröffentlichter Beitrag lässt sich nicht bearbeiten, deshalb nimmt Super44 ihn bei einem Fehler herunter und stellt die korrigierte Fassung online.
- Beiträge auf Autopilot. Sag einmal "stell jeden Freitag unseren Mittagstisch rein", und Super44 postet nach diesem Plan und sagt dir, was online gegangen ist. Diese feste Anweisung ist deine Freigabe für die ganze Reihe, und du kannst sie im Chat jederzeit stoppen oder einen Beitrag herunternehmen lassen.
- Fotos und Videos. Super44 lädt neue Fotos und Videos in dein Profil hoch, entfernt alte und kann aus deinen eigenen Bildern ein Werbebild oder einen kurzen Clip machen.
- Dein Eintrag. Super44 ändert Öffnungszeiten, schließt einzelne Tage wie Feiertage und passt Beschreibung und Kategorien an, jeweils nach deiner Bestätigung. Genau diese Felder zählen fürs Ranking, hier hilft es also auch bei Maps.
- Bewertungen. Super44 entwirft Antworten in deinem Ton und veröffentlicht die, die du freigibst; im Core-Tarif antwortet es automatisch, sobald du fünf Antworten freigegeben hast.
Einen Platz bei Google Maps garantiert Super44 nicht, das kann niemand, und Keywords stopft es dir auch nicht in die Beiträge. Wenn du es mit dem Beitrag dieser Woche probieren willst, öffne Super44 mit der Anfrage schon im Eingabefeld: Entwirf meinen ersten Google-Beitrag.
Häufige Fragen
Lohnen sich Google-Beiträge für ein Restaurant oder Café?
Ja, für die Gäste, die dein Profil schon ansehen. Laut einem Bericht über Googles Posts-101-Workshop vom Mai 2026 steigern Veranstaltungsbeiträge die Nutzerinteraktion um 9%, und in einer Sterling-Sky-Auswertung bekamen Angebote rund viermal so viele Klicks wie reine Aktuelles-Beiträge. Zwanzig Minuten pro Woche für einen guten Beitrag sind gut angelegt.
Verbessern Google-Beiträge das Ranking meines Restaurants bei Google Maps?
Dafür gibt es keinen Beleg. Googles Hilfeseite zum lokalen Ranking nennt Relevanz, Entfernung und Beliebtheit, ohne Beiträge zu erwähnen, und in der Whitespark-Befragung 2026 liegt die Beitragsfrequenz auf Platz 148 von 187 Faktoren. Poste für die Gäste und arbeite fürs Ranking an Kategorie, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen.
Wie oft sollte ein Café oder Restaurant bei Google posten?
Einmal pro Woche ist der Rhythmus, den auch Googles eigener Workshop empfiehlt, alle zwei Wochen reicht, wenn das realistischer ist. Google begrenzt die Zahl der Aktuelles-Beiträge nicht, aber ein veralteter Beitrag, der für eine längst vorbeigegangene Veranstaltung wirbt, schadet mehr als eine Woche Pause.
Wie lange bleibt ein Google-Beitrag sichtbar?
Aktuelles-Beiträge werden nach sechs Monaten archiviert, sofern kein Zeitraum angegeben ist. Angebote und Veranstaltungen richten sich nach ihren Daten; eine Veranstaltung ohne Uhrzeit wird an ihren Tagen als ganztägig angezeigt. Die alte Regel, dass Beiträge nach sieben Tagen verschwinden, gilt seit Januar 2021 nicht mehr.
Darf ich bei Google eine Happy Hour oder ein Getränkeangebot bewerben?
Nicht als Angebot mit Preis, auch nicht als Veranstaltung. Google zählt Alkohol zu den eingeschränkt zulässigen Produkten und erlaubt keine Angebote, Gutscheine, Preisinformationen oder Werbeaktionen dafür. Bilder, auf denen Getränke zu sehen sind, aber nicht im Mittelpunkt stehen, sind erlaubt, ebenso Angebote für Essen oder alkoholfreie Getränke.
Quellen
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Beiträge in Ihrem Unternehmensprofil erstellen und verwalten — Beitragstypen Aktuelles, Angebote, Veranstaltungen; Archivierung nach sechs Monaten; Anzeige unter "Aktuelle Informationen", "Übersicht" und "Vom Inhaber"; ausgewählte Beiträge nur auf Englisch in fünf Ländern; Planen und Wiederholungen; Telefonnummern. Abgerufen am 2. November 2026.
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte — Alkohol als eingeschränkt zulässiges Produkt; keine Angebote, Gutscheine, Preisinformationen oder Werbeaktionen dafür; Ausnahme für Bilder, auf denen Alkohol nicht im Mittelpunkt steht.
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Richtlinien für Beiträge — Beiträge mit nicht bestätigten Kontaktdaten können entfernt werden; Button "Jetzt anrufen" als Alternative.
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Ranking in lokalen Suchergebnissen auf Google verbessern — Relevanz, Entfernung und Beliebtheit; Beiträge werden nicht erwähnt.
- Whitespark: The complete guide to Google Posts, von Miriam Ellis — Veröffentlicht am 22. Mai 2026. Bericht über Googles Posts-101-Workshop mit Lisa Landsman und Matt Gnagy: 9% mehr Nutzerinteraktion durch Veranstaltungsbeiträge, Empfehlung von mindestens einem Beitrag pro Woche. Im Text übersetzte Zitate, im Original: "very high value visual real estate" (Gnagy) und "People want a vibe check, not a documentary" (Landsman).
- Sterling Sky: Google Posts, Auswertung von über 1.000 Beiträgen, von Joy Hawkins — Datiert 1. Februar 2023, Daten aus einer manuellen Auswertung von 2021, Klicks laut Google My Business. Angebot 3,06, Veranstaltung 1,46, Aktuelles 0,76; Aktionen oder Rabatte 6,04; Bilder mit Text 2,03, ohne Text 0,59. Beobachtungsdaten, nicht gastronomiespezifisch.
- Whitespark: 2026 Local Search Ranking Factors — Befragung von 47 Fachleuten, veröffentlicht am 6. November 2025. Plätze im lokalen Maps-Ranking (von 187): Hauptkategorie 1, Entfernung 2, Social-Media-Updates im Profil 147, Beitragsfrequenz 148, Keywords in Beiträgen 160, Beitragsanzahl 168. Plätze bei Conversion-Faktoren (von 120): Beitragsfrequenz 78, Anzahl 91, Keywords 95.
- Whitespark: Google Posts and Updates, von Claire Carlile — Veröffentlicht am 11. Februar 2026. Im Text übersetztes Zitat, im Original: "Google Updates used to expire after 7 days, but since January 2021, they no longer have an expiration date."
- Whitespark-Befragung 2026, Gewichtung der Signalgruppen, via Advice Local — Bewertungssignale mit 20% der Gewichtung im lokalen Ranking, Unternehmensprofil-Signale mit 32%.
- Whitespark: Offer posts and the Deals tab, von Sydney MacKay — Veröffentlicht am 19. Januar 2026. Angebote erscheinen direkt unter Name, Bewertungen und heutigen Öffnungszeiten.
- Whitespark: About us — Nennt Claire Carlile als Director of Marketing.
- Sistrix: Was ist das Google Unternehmensprofil?, von Udo Raaf — Veröffentlicht am 6. März 2025, aktualisiert am 22. Oktober 2026.
- Entrepreneur: A Google employee shares 2 easy ways business owners can get more traffic for free — Shawn P. Walchef, 29. September 2026. Zitat von Michael Gnagy, Produktmanager bei Google, im Original: "Fresh posts are displayed pretty prominently on Maps." und "We don’t get stories," (im Text übersetzt).
- Search Engine Journal: Google Business Profile adds post view counts — Bericht vom 10. September 2026: Aufrufzahlen pro Beitrag kehren zurück, nachdem Google sie im Februar 2023 entfernt hatte; letzte 18 Monate, weltweite Einführung.
- Bitkom: Restaurants und Cafés, Online-Bewertungen entscheidend — Pressemitteilung vom 27. Juni 2024; telefonische Befragung von 1.005 Personen ab 16 Jahren, KW 18 bis 21 2024.
- Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), Anhang zu § 3 Absatz 3 — Nr. 5 Lockangebote ohne Hinweis auf zu geringe Bevorratung; Nr. 20 "gratis" oder "kostenfrei", wenn trotzdem Kosten anfallen.