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Speisekarte mit KI erstellen: sechs Werkzeuge im Vergleich, mit Prompts für die Texte

Die Texte schreibt ein kostenloser Chatbot, die Gestaltung übernimmt eine kostenlose Vorlage von Canva oder Adobe Express. Was die sechs gängigen Wege zur KI-Speisekarte können, was sie am 6. Oktober 2026 kosten und drei Prompts, die du sofort in ChatGPT kopierst.

Alex Riesenkampff

Alex Riesenkampff

6. Oktober 2026 · 12 Min. Lesezeit · Markdown

Eine Speisekarte mit KI zu erstellen sind zwei Aufgaben, und die meisten Betriebe fahren am besten, wenn sie sie trennen. Der kostenlose ChatGPT-Tarif schreibt die Texte aus den Zutaten, die du vorgibst, eine kostenlose Vorlage von Canva oder Adobe Express macht daraus eine druckfertige PDF. Für ein Café, eine Kneipe oder ein Restaurant, das die Karte ein paarmal im Jahr ändert, reicht das komplett; zahlen musst du erst für mehr KI-Nutzungen, Premium-Vorlagen, eine diktierte Tageskarte oder eine Karte, die sich nach deinen Verkaufszahlen richtet. Bezahlte Gestaltungstarife reichen von 110 € im Jahr für Canva Pro bis 19,90 € im Monat für den Simplefy KI-Speisekartenmanager.

Was ein Gestaltungswerkzeug nicht weiß: welche Gerichte den Platz verdienen. Dafür braucht es Umsatz und Absatz je Gericht aus der Kasse. Und egal, wer die Texte schreibt, Allergene, Zusatzstoffe und das Preisverzeichnis bleiben deine Pflicht.

Wer das schreibt und was uns verbindet

Super44 veröffentlicht diese Seite und ist einer der sechs Einträge. Niemand zahlt dafür, hier zu stehen. Unsere Gründer kommen von SumUp, einer der Kassen, aus denen Super44 Verkaufsdaten liest. Alle Preise stehen so da, wie die Anbieter sie am 6. Oktober 2026 veröffentlicht haben.

Sechs Wege zur KI-Speisekarte für einen Betrieb in Deutschland
ChatGPTJa, aus deinen AngabenKann eine Karte als Bild zeichnen; im Free-Tarif begrenztText oder BildNur einen Export, den du einfügstKostenlos; Plus 23 € im Monat
CanvaMagic Write, im Free-Tarif Teil der 20 KI-Nutzungen im MonatVorlagen und KI-DesignsDruckfertige PDFNicht veröffentlichtKostenlos; Pro 110 € im Jahr oder 12 € im Monat
Adobe ExpressDie Texte lieferst duTausende Vorlagen, KI-BilderPDF, PNG oder JPEGNicht veröffentlichtKostenlos; Premium 11,89 € im Monat inkl. MwSt.
SimplefyJa, auch per Spracheingabe; Allergene aus deinen AngabenFertige Layouts in A3, A4, A5 und als WalzflyerDruckfertige PDF, QR-Code, WebsiteNicht veröffentlicht19,90 € im Monat inkl. MwSt., 7 Tage kostenlos
Super44Ja, im ChatKartenbilder aus deinen gespeicherten ProduktfotosBild bis 4K; kein DIN-A4-FormatUmsatz und Absatz je Gericht aus deiner KasseKostenlos mit 25 Bildern im Monat; Core 19 € mit Kasse
YumziKI-Import aus Foto oder PDF, Übersetzung in 25 SprachenÜber 1.000 StileQR-Karte und DruckdesignNicht veröffentlicht23 € im Monat netto, 13 € im Monat bei Jahreszahlung
Preise laut Anbieterseite am 6. Oktober 2026. Canva und ChatGPT nennen keinen Hinweis zur MwSt.; Yumzi weist Nettopreise aus und berechnet Unternehmen mit gültiger USt-ID keine MwSt.

Drei Prompts, mit denen jeder Chatbot deine Karte schreibt

Der schnellste KI-Speisekarten-Generator ist ein guter Prompt in einem kostenlosen Chatbot. Die drei Prompts unten funktionieren in ChatGPT, Claude und Gemini: Klammern ausfüllen, einfügen, Ergebnis prüfen. Weitere Vorlagen für Bewertungen, Kassenberichte und Dienstpläne stehen in unseren ChatGPT-Prompts für die Gastronomie.

Der erste schreibt die Texte für alle Gerichte auf einmal und bereitet die Allergen- und Zusatzstoff-Kennzeichnung gleich mit vor.

Speisekartentexte aus deinen Zutaten

Du schreibst Speisekartentexte für [Café / Kneipe / Restaurant / Bäckerei] in [Ort].
Hier sind meine Gerichte, eins pro Zeile: Name | Preis | alle Zutaten, auch was in Soßen, Dressings, Brot und Garnitur steckt | zugekaufte Produkte mit Zusatzstoffen laut Etikett.
[Liste einfügen]

Schreib für jedes Gericht:
1. Einen Namen mit höchstens fünf Wörtern.
2. Eine Beschreibung mit 12 bis 20 Wörtern, die die Hauptzutaten und die Zubereitung nennt.
3. Die enthaltenen Hauptallergene nach Anhang II LMIV, nur aus meinen Zutaten abgeleitet: glutenhaltiges Getreide (Getreideart nennen), Krebstiere, Eier, Fische, Erdnüsse, Soja, Milch, Schalenfrüchte (Nussart nennen), Sellerie, Senf, Sesam, Schwefeldioxid und Sulfite, Lupinen, Weichtiere.
4. Kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe aus den Etiketten, die ich angegeben habe, z. B. „mit Farbstoff“, „mit Konservierungsstoff“, „mit Geschmacksverstärker“.

Regeln:
- Verwende nur Zutaten, die ich genannt habe. Keine Garnitur, keine Herkunft, kein „hausgemacht“ oder „regional“, wenn ich es nicht geschrieben habe.
- Kann eine Zutat Allergene verstecken (Soße, Pesto, Fond, Dressing, zugekauftes Brot), schreib „PRÜFEN:“ und die Zutat, statt zu raten.
- Übernimm meine Preise exakt, in Euro mit Komma.
- Keine Wörter wie „köstlich“, „lecker“ oder „verführerisch“.

Gib eine Tabelle zurück: Name | Beschreibung | Allergene | Zusatzstoffe | PRÜFEN | Preis.

Der zweite schreibt die ganze Karte für deinen Betriebstyp in einem Ton neu. Fügst du einen Export aus der Kasse ein, schlägt er vor, was nach vorne gehört, überlässt dir aber die Entscheidung, weil er deinen Wareneinsatz nicht kennt.

Die ganze Karte für deinen Betrieb neu schreiben

Du hilfst der Inhaberin eines [Betriebstyp, z. B. „Nachbarschaftscafé mit Frühstück bis 15 Uhr“ oder „Gasthaus mit Mittagstisch“] dabei, die komplette Speisekarte neu zu schreiben. Die meisten Gäste sind [wer].

Aktuelle Karte, genau wie gedruckt:
[Karte einfügen]

Optional: Verkäufe der letzten [4] Wochen aus der Kasse, als Artikel | verkaufte Menge | Umsatz:
[Export einfügen oder diesen Abschnitt löschen]

So gehst du vor:
1. Ordne die Gerichte in höchstens [5] Rubriken, in der Reihenfolge, in der Gäste bestellen.
2. Schreib alle Namen und Beschreibungen in einem Ton: [z. B. „herzlich und schlicht, ohne Fachchinesisch“]. Höchstens 15 Wörter pro Beschreibung.
3. Markiere doppelte Gerichte, Rubriken mit mehr als [7] Positionen und Zutaten, die nur ein einziges Gericht braucht.
4. Wenn ich Verkäufe angegeben habe, nenn die fünf umsatzstärksten und die fünf schwächsten Gerichte und frag mich, welche ich hervorheben will. Entscheide nicht allein nach dem Umsatz.
5. Setz die Gerichte, die ich hervorheben will, an den Anfang oder das Ende ihrer Rubrik.
6. Ändere keinen Preis, keine Zutat und keine Allergen- oder Zusatzstoffangabe. Liste am Ende jede Änderung auf.

Gib die fertige Karte als reinen Text zurück: Rubriken in Großbuchstaben, Preis direkt hinter dem Gericht, Allergene als Fußnote, damit ich sie in eine Canva- oder Adobe-Express-Vorlage einfügen kann.

Der dritte macht aus dem fertigen Text ein Gestaltungs-Briefing, für einen Chatbot, der Bilder erstellt, oder für die KI-Funktionen in Canva und Adobe Express.

Gestaltungs-Briefing für die Speisekarte

Gestalte eine Speisekarte im Format [DIN A4 hoch / quadratisch für Instagram / A3 fürs Schaufenster] für [Name], ein [Betriebstyp] in [Ort].
Verwende exakt diesen Text, Wort für Wort, und nichts anderes:
[fertige Karte einfügen]

Stil: [z. B. „cremefarbener Hintergrund, dunkelbraune Schrift, eine Serifenschrift für Überschriften, viel Weißraum“].
Logo: [beschreiben oder „kein Logo“]. Fotos: [nur die angehängten oder „keine Fotos“].
Preise stehen direkt beim Gericht, in Euro mit Komma.
Die Allergen-Fußnoten bleiben lesbar und werden nicht von Bildern verdeckt.
Erfinde keine Gerichte, Preise, Slogans, Öffnungszeiten oder Auszeichnungen.
Passt der Text nicht in lesbarer Größe, sag mir, welche Rubrik ich kürzen soll, statt die Schrift zu verkleinern.

Bevor etwas gedruckt wird, prüfst du jede Allergen- und Zusatzstoffangabe gegen deine eigenen Rezepturen, denn auch bei unverpackter Ware im Restaurant ist die Information über die 14 Hauptallergene laut Bundesernährungsministerium verpflichtend. Ein Modell kennt nur die Zutaten, die du tippst, und füllt Lücken mit plausiblen. § 4 LMIDV erlaubt die Angaben direkt auf der Speisekarte oder „in leicht verständlichen Fußnoten oder Endnoten“, wenn beim Gericht in hervorgehobener Weise darauf hingewiesen wird. Zusatzstoffe wie Farbstoffe oder Konservierungsstoffe in zugekauften Produkten kennzeichnest du nach § 5 LMZDV auf dieselbe Weise. Und laut § 13 PAngV gehört neben den Eingang ein Preisverzeichnis, dessen Preise Bedienungsgeld und alle Zuschläge enthalten. Was danach auf der Karte passiert, also Namen, Platzierung und Fotos, behandelt unser Beitrag zum Menu Engineering.

ChatGPT

Die kostenlose Option und für den Großteil der Arbeit die richtige. ChatGPT ist ein allgemeiner KI-Assistent, der aus einer Zutatenliste in Sekunden eine Seite Speisekartentext macht, eine müde Karte in einem einheitlichen Ton neu schreibt und sie für Touristen übersetzt. Der Free-Tarif enthält „Eingeschränkte Bilderstellung“, ChatGPT kann eine Karte also auch als Bild zeichnen.

Was es gut kann, ist Schreiben. Es nimmt deine Regeln in normaler Sprache an („kein ‚hausgemacht‘, höchstens 15 Wörter“) und liefert drei Varianten zur Auswahl. Fügst du einen Export aus der Kasse ein, sortiert es auch Renner und Ladenhüter, darauf baut der zweite Prompt oben.

Für wen es nicht reicht: für alle, die eine fertige Druckdatei aus einer Hand wollen oder eine Karte, die sich selbst aktualisiert. ChatGPT hat keine Speisekarten-Vorlagen, und im Free-Tarif sind drei Datei-Uploads am Tag erlaubt. Text in KI-Bildern kann falsch geschrieben sein, und ein vertippter Preis auf der gedruckten Karte ist dein Problem. Nimm ein ChatGPT-Bild deshalb als Entwurf und setz den Text in einem Gestaltungswerkzeug. Was sich verkauft, weiß ChatGPT nur, wenn du es jedes Mal aus der Kasse exportierst.

Kosten: kostenlos. Go kostet 8 € im Monat, Plus 23 € mit „Komplexere und präzisere Bilderstellung“, Pro ab 103 €. Claude und Gemini schreiben genauso gut, und unser Vergleich der KI-Tools für die Gastronomie zeigt, wer welchen Datenschutz bietet.

Canva

Das Gestaltungswerkzeug, für das viele Inhaberinnen und Inhaber schon ein Konto haben. Der kostenlose Speisekarten-Gestalter hat Vorlagen etwa für Cafés und Getränkekarten und speichert die fertige Karte „als druckfertige PDF“ für die Druckerei. Magic Write, das KI-Textwerkzeug, ist auf der Speisekarten-Seite als kostenlos gekennzeichnet.

Was es gut kann: aus Text schnell eine ansehnliche Seite machen. Ergebnis der Prompts oben in eine Vorlage kopieren, Fotos gegen eigene tauschen, herunterladen. Im Pro-Tarif zählen Magic Write und Übersetzen nicht mehr zum Monatskontingent, dazu kommen Größenänderung und Hintergrund entfernen. Das hilft, wenn dieselbe Karte als A4-Seite, Instagram-Quadrat und Tafel gebraucht wird.

Für wen der Free-Tarif nicht reicht: für viel KI-Arbeit. Free erlaubt „Bis zu 20 Standard- oder Premium-AI-Nutzungen“ im Monat, zurückgesetzt am Ersten, und selbst Magic Write zählt dazu. Ein ganzes Design mit Canva AI zu erzeugen ist ein Premium-Werkzeug, das Gestalten im Gespräch mit Canva AI 2.0 ein Ultra-Werkzeug, das Free nicht enthält. Eine Kassenanbindung veröffentlicht Canva nicht, es weiß also nie, welche Gerichte laufen.

Kosten: Vorlagen und PDF kostenlos. Pro kostet 110 € im Jahr für eine Person oder 12 € im Monat bei monatlicher Zahlung, mit zehnmal so viel KI-Kontingent wie Free. Ob die MwSt. enthalten ist, sagt die Preisseite nicht.

Adobe Express

Die Gestaltungs-App von Adobe, mit Tausenden Speisekarten-Vorlagen und einem klaren Euro-Preis. Der kostenlose Tarif kostet 0,00 € inklusive MwSt. und braucht keine Kreditkarte. Premium kostet 11,89 € im Monat inklusive MwSt., monatlich kündbar ohne Jahresbindung, nach 30 Tagen Testphase.

Was es gut kann: einem kleinen Betrieb professionelle Gestaltungswerkzeuge zu einem bekannten Preis geben. Premium enthält 250 Generative Credits im Monat für KI-Bilder und andere KI-Inhalte, Brand-Kits für Farben, Schriften und Logo und die komplette Adobe-Fonts-Sammlung mit über 30.000 Schriften. QR-Codes erstellt es direkt, und es exportiert als PDF, PNG oder JPEG. Ein Entwurf reicht so für Druckerei, Website und Instagram. Laut Adobe dürfen mit Firefly erstellte Inhalte gewerblich genutzt werden, sofern die Funktion nicht als Beta gekennzeichnet ist.

Für wen es nicht passt: für alle, die die Beschreibungen geschrieben haben wollen. Adobe Express gestaltet, die Speisekartentexte lieferst du selbst, am besten mit dem ersten Prompt oben. Und weil Adobe als Standardformat für Restaurants 21,6 × 27,9 cm vorschlägt, das US-Letter-Maß, stellst du vor dem Gestalten DIN A4 als eigene Größe ein.

Kosten: kostenlos, oder 11,89 € im Monat inklusive MwSt. für Premium.

Simplefy KI-Speisekartenmanager

Ein deutsches Werkzeug, das nur Speisekarten macht, unter ki-speisekarte.de. Du diktierst deine Gerichte, importierst die alte Karte als PDF oder fotografierst sie ab, und die KI formatiert daraus eine druckfertige Karte in A4, A5, als A3-Tischunterlage oder als Walzflyer.

Was es gut kann, ist Tempo bei der Tageskarte. „Spaghetti Bolognese, 11 €“ ins Handy sprechen und die Karte ist aktualisiert, das ist für einen Mittagstisch mit täglich neuen Gerichten der ganze Punkt. Laut Anbieter erkennt die App Allergene aus deinen Angaben und erstellt Bilder der Gerichte. Neben der PDF gibt es einen QR-Code, eine Einbettung für die Website und mehrere Sprachen. Tisch- und Selbstbestellung sind laut AGB als optionale Zusatzfunktionen im Abo enthalten.

Für wen es nicht passt: für einen Betrieb mit fester Karte, die zweimal im Jahr wechselt. Dafür sind 19,90 € im Monat mehr, als eine kostenlose Canva-Vorlage kostet. Und die automatische Allergenerkennung nimmt dir die Prüfung nicht ab: Laut § 9 der AGB ist der Betrieb „allein verantwortlich“ für die korrekte Kennzeichnung von Allergenen und Zusatzstoffen.

Kosten: 19,90 € im Monat inklusive MwSt. nach 7 kostenlosen Testtagen ohne Kreditkarte, monatlich kündbar. Registrieren dürfen sich nur Unternehmer.

Super44

Unser Eintrag. Super44 ist ein KI-Assistent für unabhängige Gastronomiebetriebe, der an deine Kasse angebunden wird. Er schreibt Speisekartentexte im Chat und erstellt und bearbeitet Speisekarten, Plakate und Social-Media-Bilder aus den Produktfotos, die du bei ihm gespeichert hast.

Was er gut kann: die Karte an dem ausrichten, was sich verkauft. Mit angebundener Kasse nennt er Umsatz und verkaufte Menge je Gericht für den Zeitraum, nach dem du fragst, bevor irgendetwas gestaltet wird. Er arbeitet mit SumUp, orderbird, Lightspeed, gastronovi, Tebi und anderen Kassen. Die Entwürfe nutzen deine eigenen Fotos und dein gespeichertes Logo. Mit deiner Google-Verbindung im Core-Tarif kann er die fertige Karte als Beitrag in deinem Google-Unternehmensprofil veröffentlichen.

Für wen er nicht passt: für eine Karte im DIN-A4-Format für die Druckerei. Super44 erstellt Bilder im Quadrat, im Hochformat 4:5 und 9:16, im Querformat 16:9 und als Banner, bis 4K, aber kein A4-Seitenformat und kein bearbeitbares Layout. Für die gedruckte Abendkarte sind Canva, Adobe Express oder Simplefy die bessere Wahl. Prüf jedes Wort und jeden Preis in einem erstellten Bild. Ohne Kasse fehlen die Verkaufszahlen, und dann erledigt ChatGPT mit einem Export denselben Teil kostenlos.

Kosten: Der kostenlose Starter-Tarif braucht keine Kreditkarte und enthält 25 erstellte Bilder im Monat mit registriertem Konto. Core kostet 19 € im Monat inklusive Steuern, mit Kassenanbindung und 100 Bildern im Monat.

Yumzi

Ein Speisekarten-Werkzeug mit Schwerpunkt auf der digitalen QR-Karte. Aus Gerichten, PDFs oder Notizen macht Yumzi ein Online-Menü, eine QR-Karte und ein druckfertiges Design, mit über 1.000 Stilen.

Was es gut kann, ist die mehrsprachige Karte. Der KI-Import liest die alte Karte aus einem Foto oder einer PDF, Yumzi übersetzt sie in bis zu 25 Sprachen, und Preise, Allergene oder ausverkaufte Gerichte änderst du einmal, ohne neu zu drucken. Mit der Massenbearbeitung passt du Dutzende Preise auf einmal an. Für ein Café am Marktplatz mit vielen Touristen ist das mehr wert als ein schöneres Layout.

Für wen es nicht passt: für alle, die vor allem eine gedruckte Karte brauchen und Preise in Bruttobeträgen vergleichen wollen. Yumzi weist Nettopreise aus, und veröffentlichen kannst du erst nach dem Checkout. Eine QR-Karte ersetzt auch nicht das Preisverzeichnis neben dem Eingang, das § 13 PAngV verlangt.

Kosten: 23 € im Monat netto bei monatlicher Zahlung, 13 € im Monat bei Jahreszahlung, also 153 € im Voraus. Unternehmen mit gültiger USt-ID berechnet Yumzi keine MwSt.

Welches Werkzeug für welchen Betrieb

Wenn deine Karte ein paarmal im Jahr wechselt, kauf nichts. Nimm die ersten zwei Prompts in ChatGPT, füg das Ergebnis in eine kostenlose Canva- oder Adobe-Express-Vorlage ein und prüf die Allergene gegen deine Rezepturen. Das ist eine vollständige KI-Speisekarte für 0 €.

Wenn du oft gestaltest und einen festen Preis willst, ist Adobe Express Premium für 11,89 € im Monat die einfache Wahl. Wechselt deine Tageskarte jeden Morgen, spart Simplefy mit Spracheingabe die meiste Zeit. Hast du viele Gäste, die kein Deutsch lesen, ist Yumzi mit 25 Sprachen der direkte Weg.

Wenn deine eigentliche Frage ist, welche Gerichte den Platz verdienen, beantwortet sie kein Gestaltungswerkzeug. Fang mit unserem Wareneinsatz-Rechner an, der aus Wareneinsatz und Absatz einen Deckungsbeitrag pro Gericht macht. Super44 ist hier die Option, die diese Verkäufe aus deiner Kasse liest und die Karte aus deinen eigenen Fotos baut. Welche anderen Aufgaben KI einem unabhängigen Betrieb heute abnehmen kann, steht in unserem Überblick KI in der Gastronomie.

Häufige Fragen

Gibt es einen kostenlosen KI-Speisekarten-Generator?

Ja, mehrere. ChatGPT Free schreibt Texte und erstellt in begrenztem Umfang Bilder. Canva Free bietet Speisekarten-Vorlagen, eine druckfertige PDF und bis zu 20 KI-Nutzungen im Monat. Adobe Express Free hat Tausende Vorlagen und braucht keine Kreditkarte. Der kostenlose Starter-Tarif von Super44 enthält 25 erstellte Bilder im Monat mit registriertem Konto.

Erkennt die KI die Allergene auf meiner Speisekarte richtig?

Nicht zuverlässig von allein. Ein Modell kennt nur die Zutaten, die du eingibst, und ergänzt gern eine Garnitur, die nicht auf dem Teller liegt. Auch Simplefy, das Allergene aus deinen Angaben erkennt, stellt in seinen AGB klar, dass der Betrieb „allein verantwortlich“ für die korrekte Kennzeichnung von Allergenen und Zusatzstoffen ist. Prüf jede Kennzeichnung gegen deine Rezepturen.

Reicht eine QR-Code-Speisekarte, oder brauche ich eine gedruckte?

Die Allergenangaben dürfen nach § 4 LMIDV auch elektronisch bereitgestellt werden, wenn sie unmittelbar und leicht zugänglich sind. Unabhängig davon verlangt § 13 PAngV neben dem Eingang ein Preisverzeichnis mit den Preisen der wesentlichen Speisen und Getränke. Ein Aushang an der Tür bleibt also Pflicht.

Kann eine KI meine Speisekarte aus eigenen Fotos gestalten?

Ja. Bei Canva, Adobe Express und Yumzi lädst du eigene Fotos in eine Vorlage. Super44 setzt Speisekarten-Bilder aus den Produktfotos zusammen, die du dort gespeichert hast, in quadratischen, Hoch- und Querformaten bis 4K, allerdings nicht im DIN-A4-Seitenformat.

Woher weiß ich, welche Gerichte auf die Karte gehören?

Aus Absatz und Wareneinsatz je Gericht, und die kennt kein Gestaltungswerkzeug. Unser Wareneinsatz-Rechner macht daraus einen Deckungsbeitrag pro Gericht. Ist deine Kasse an Super44 angebunden, nennt es Umsatz und verkaufte Menge je Gericht für den Zeitraum, nach dem du fragst.

Quellen

  1. OpenAI - ChatGPT Preisgestaltung (deutschsprachige Seite) — Free 0 €, Go 8 €, Plus 23 €, Pro ab 103 € im Monat. Free: „Eingeschränkte Bilderstellung“, „Eingeschränkte Nachrichten mit Uploads“; Plus: „Komplexere und präzisere Bilderstellung“. Die Seite sagt nicht, ob die MwSt. enthalten ist. Geprüft 6. Oktober 2026.
  2. OpenAI Help Center - File uploads FAQ — „Free users are limited to 3 file uploads per day.“ Geprüft 6. Oktober 2026.
  3. Canva - Abos und Tarife (deutschsprachige Seite) — Free 0 €, „Bis zu 20 Standard- oder Premium-AI-Nutzungen“. Pro 110 € pro Jahr für eine Person bei jährlicher Zahlung, 12 € im Monat bei monatlicher Zahlung; Business 170 € pro Jahr und Person. Die Seite sagt nicht, ob die MwSt. enthalten ist. Geprüft 6. Oktober 2026.
  4. Canva Hilfe-Center - Understanding your AI usage — Free: „Up to 20 uses of Standard AI tools, OR Premium AI tools. No access to Ultra AI tools“. Im Free-Tarif zählen auch Standard-Tools wie Magic Write zum Monatskontingent, das am Ersten jedes Monats um 0 Uhr UTC zurückgesetzt wird. Pro: bis zu 200 Premium-Nutzungen; Magic Write und Translate zählen dort nicht. „Conversational design with Canva AI 2.0“ ist ein Ultra-Tool. Geprüft 6. Oktober 2026.
  5. Canva - Speisekarte erstellen — Magic Write als FREE, Übersetzer als PRO gekennzeichnet. Download „als druckfertige PDF“. Vorlagen u. a. für Cafés und Getränkekarten. Geprüft 6. Oktober 2026.
  6. Adobe Express - Preise (Deutschland) — Kostenlos „0,00 € inkl. MwSt.“, „Keine Kreditkarte erforderlich“. Premium „11,89 €/Monat inkl. MwSt.“, „250 Generative Credits pro Monat und Person“, „Keine Jahresverpflichtung, monatliche Abrechnung“, 30 Tage kostenlos testen. QR-Code-Erstellung und Export als JPEG, PNG und PDF in der Funktionsübersicht. Mit Firefly erstellte Inhalte gewerblich nutzbar, ausgenommen Beta-Funktionen. Geprüft 6. Oktober 2026.
  7. Adobe Express - Speisekarte erstellen (Deutschland) — „Tausende von professionell gestalteten Vorlagen“, „Schnelles Erstellen mit generativer KI“. Standardformat für Restaurants „21,6 cm x 27,9 cm“, eigene Größen möglich. Der Einstieg „ist kostenlos - du benötigst weder eine Kreditkarte noch Designkenntnisse“. Geprüft 6. Oktober 2026.
  8. Simplefy - KI-Speisekartenmanager — Spracheingabe, Import als PDF oder Foto; Formate A4, A5, A3-Tischunterlage und Walzflyer; druckfertige PDFs, QR-Code, Website-Einbettung, mehrsprachig. „7 Tage kostenlos testen“, „Keine Kreditkarte nötig“, „Nur 19,90 € monatlich danach“. Geprüft 6. Oktober 2026.
  9. Simplefy - Allgemeine Geschäftsbedingungen — Stand 27. April 2026. § 4: „Derzeit beträgt die monatliche Nutzungsgebühr 19,90 € inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer“; Registrierung nur für Unternehmer; § 13: monatlich kündbar. § 6: Table und Self Ordering als optionale, im Abonnement enthaltene Zusatzfunktionen. § 9: Der Geschäftskunde ist „allein verantwortlich“ für „Die korrekte Kennzeichnung von Allergenen und Zusatzstoffen gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV)“. Geprüft 6. Oktober 2026.
  10. Die Gastrolösung (Simplefy) - KI Speisekarte erstellen in 60 Sekunden — 12. Mai 2026, Blog des Anbieters. Die App „erkennt Allergene automatisch auf Basis deiner Eingaben“ und erstellt Bilder der Gerichte mit einem integrierten KI-Bildgenerator. Geprüft 6. Oktober 2026.
  11. Yumzi - Speisekarte online erstellen — Online-Menü, QR-Menü und druckfertiges Design aus Gerichten, PDFs oder Notizen; „1.000+ Styles“; 25 Sprachen; Preise, Allergene und Verfügbarkeit ohne Neudruck aktualisieren. Geprüft 6. Oktober 2026.
  12. Yumzi - Preise — 1 Monat 23 €/Monat; 6 Monate 16 €/Monat (97 € alle 6 Monate); 1 Jahr 13 €/Monat (153 € jährlich); 2 Jahre 10 €/Monat (245 €). „Preise netto (zzgl. MwSt.). Unternehmen mit gültiger USt-ID werden nicht mit MwSt. belastet“. Veröffentlichen „nach dem Checkout“. KI-Menü-Import aus Foto oder PDF, Übersetzung in mehrere Sprachen, Massenbearbeitung. Geprüft 6. Oktober 2026.
  13. Super44 - Preise (deutschsprachige Seite) — Starter kostenlos, „Keine Kreditkarte nötig“; Core 19 € im Monat mit „Live-Kassenanbindung“; Plus 49 €. „Preise inklusive anwendbarer Steuern.“ Geprüft 6. Oktober 2026.
  14. gesetze-im-internet.de - § 4 LMIDV — Allergenangaben bei loser Ware „auf Speise- und Getränkekarten oder in Preisverzeichnissen“, auch „in leicht verständlichen Fußnoten oder Endnoten“, wenn darauf „in hervorgehobener Weise hingewiesen wird“; elektronisch, wenn unmittelbar und leicht zugänglich; mündlich nur mit schriftlicher oder elektronischer Aufzeichnung und Hinweis. Geprüft 6. Oktober 2026.
  15. gesetze-im-internet.de - § 5 LMZDV — Kenntlichmachung von Zusatzstoffen bei nicht vorverpackten Lebensmitteln, u. a. „mit Farbstoff“, „mit Konservierungsstoff“, „mit Geschmacksverstärker“, „mit Phosphat“, „mit Süßungsmittel(n)“, bereitzustellen wie die Angaben nach § 4 LMIDV. Geprüft 6. Oktober 2026.
  16. gesetze-im-internet.de - § 13 PAngV — Preisverzeichnis für Speisen und Getränke; „Neben dem Eingang der Gaststätte ist ein Preisverzeichnis anzubringen“; Preise „müssen das Bedienungsgeld und alle sonstigen Zuschläge einschließen“. Geprüft 6. Oktober 2026.
  17. BMLEH - Allergenkennzeichnung ist Pflicht — Die 14 Hauptallergene nach Anhang II LMIV; „Auch bei unverpackter Ware (z. B. an der Bedienungstheke oder im Restaurant) ist eine Information über Allergene verpflichtend.“ Geprüft 6. Oktober 2026.

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